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Der amerikanische Millionär George B. Stefenson,
der sich unter dem Pseudonym Mr. Brown geschäftlich
in Deutschland aufhält, erleidet in seinem
Hotelzimmer eine Herzattacke. Der Arzt Dr. Hartung
verordnet ihm absolute Ruhe und erzählt ihm
zugleich von seiner Idee eines Ferienheims auf dem
Lande, wo stressgeplagte Menschen wie Stefenson
Ruhe und neue Kraft finden könnten. Der Millionär
ist begeistert und will den Traum des Doktors, der
ihm ebenso sinnvoll wie profitabel erscheint, wahrmachen.
Ihm fällt auch gleich ein geeigneter Ort ein
- Dornberg/Lippe, woher sein Urgroßvater stammt.
Da der Gutshof Dornberg, von Eva von Dornberg bewirtschaftet,
in den roten Zahlen steckt, sind sich die Geschäftspartner
schnell einig. Das ungewöhnliche Erholungsheim
"Ferien vom Ich" wird eröffnet und
die ersten Gäste reisen an; unter ihnen der
gestresste Notar Heinrich Stumpe, die hysterische
Theaterdiva Käthe Greiser und der geplagte
Ehemann Heinz Tiedemann. Unter falschem Namen und
in schlichter Arbeitskleidung züchtet man Blumen,
bindet Garben auf dem Feld, treibt Kühe auf
die Weide und sitzt abends, nach getaner Arbeit,
zufrieden singend gemeinsam unter Apfelbäumen.
Zufriedenheit und Freundlichkeit macht sich unter
den Gästen breit, die Alltagssorgen verschwinden.
Auch Stefenson, der weiterhin sein inkognito bewahrt,
kommt zur Ruhe und lässt sich von Eva von Dornbergs
Schönheit und heiterem Wesen gefangen nehmen.
Die beiden verlieben sich leidenschaftlich ineinander.
Stefenson ist besonders glücklich, dass Eva
ihn liebt, ohne von seinem Reichtum zu wissen. Und
genau dies nutzt Stone, Stefensons Privatsekretär,
für seine böse Intrige aus. Über
seine Schwester Liane macht er Stefenson weiß,
dass Eva sehr wohl dessen wahre Identität kennt.
Enttäuscht will der Millionär Hals über
Kopf abreisen. Doch die resolute Theaterdiva Käthe
Greiser belauscht Lianes Telefonat und greift in
letzter Minute ein.
Der schlesische Schriftsteller Paul Keller schrieb
seinen heiter-lyrischen Roman "Ferien vom Ich"
1917 - schon damals war Stress offensichtlich ein
Thema. Hans Deppe, der Regie-Spezialist des deutschen
Heimatfilms, verfilmte den Roman erstmals 1934.
1952 inszenierte er das Remake, diesmal in Farbe.
Jetzt sind es Rudolf Prack und Marianne Hold, die
sich im Erholungsheim "Ferien vom Ich"
verlieben. Rudolf Prack, der "meistgeküsste
Mann des deutschen Films", schaffte 1950 seinen
Durchbruch zum Filmstar mit dem Film "Schwarzwaldmädel",
Marianne Hold stand am Beginn ihrer Filmkarriere.
Ihr gelang 1956 mit "Die Fischerin vom Bodensee"
der große Filmerfolg.
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