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Die Kinderärztin Dr. Helga Wagner sorgt sich
aufopferungsvoll um das Wohl ihrer kleinen Patienten.
Um Helga wenigstens am Wochenende auf andere Gedanken
zu bringen, lädt sie ihr Freund, der Architekt
Richard Kühn, zu einem Ausflug in die österreichischen
Alpen ein. Als er ihr einen Verlobungsring schenken
will, reagiert Helga ungewohnt heftig und ablehnend.
Sie glaubt, dann nicht mehr uneingeschränkt
praktizieren zu können. Verärgert über
Richards vermeintliche Überraschungsaktion
will sie abreisen. Auf dem Weg zum Dorf verirrt
sie sich und trifft auf den jungen und charmanten
Naturburschen Michael Lechner. Als sie Michael und
seine Tochter Toni am nächsten Morgen in ihrer
Almhütte besucht, entdeckt sie, dass Michael
ein talentierter Maler ist. Doch was ist mit Richard?
Helga muss eine Herzensentscheidung treffen.
Heimatfilm-Spezialist Hans Deppe ("Schwarzwaldmädel",
"Grün ist die Heide") drehte mit
"Solange noch die Rosen blüh'n" vor
der wildromantischen Kulisse der österreichischen
Alpen eine schwungvolle Liebesromanze über
alte männliche Traditionen und neue weibliche
Courage.
Gerhard Riedmann, am 24. März 1925 in Wien
geboren, besuchte nach dem Krieg das Max-Reinhardt-Seminar
und debütierte 1947 im Theater an der Josefstadt.
Er entdeckte seine Vorliebe für Boulevardkomödien
und Operetten - sein Durchbruch beim Film nach kleineren
Rollen war die Operettenverfilmung von "Der
Vogelhändler" 1953. In der Rolle des Adam
wurde er neben Ilse Werner und Eva Probst (seiner
späteren Frau) über Nacht berühmt.
Mit dem Nachfolgestreifen "Der Vetter aus Dingsda"
(1953) erlangte er ungeheure Popularität als
Charmeur. Seine Ausstrahlung und sein gesangliches
Können ließen ihn zum Kinostar der 1950er
und 1960er-Jahre werden. In anspruchsvollen Filmen
wie "Spionage" (1955) und "Die Heilige
und der Narr" (1957) Fuß zu fassen misslang
weitgehend, zu sehr war er auf das leichte Fach
festgelegt. So blieb Gerhard Riedmann dem Genre
treu, auch als er ab den 1960er-Jahren mehr für
das Fernsehen arbeitete.
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