Solange noch die Rosen blüh'n

Deutscher Spielfilm von 1956
Regie Hans Deppe
Drehbuch J. Joachim Bartsch und Karl Heinz Busse
Musik Willy Mattes
Kamera Werner M. Lenz
Darsteller Helga Wagner - Hertha Feiler
Richard Kühn - Willy Fritsch
Anna Huber - Eva Probst
Michael - Gerhard Riedmann
Emerentia Huber - Annie Rosar
Alois Lechner, Bürgermeister - Hans Moser
Toni - Sabine Eggerth
Moni - Ingrid Simon
und andere

Die Kinderärztin Dr. Helga Wagner sorgt sich aufopferungsvoll um das Wohl ihrer kleinen Patienten. Um Helga wenigstens am Wochenende auf andere Gedanken zu bringen, lädt sie ihr Freund, der Architekt Richard Kühn, zu einem Ausflug in die österreichischen Alpen ein. Als er ihr einen Verlobungsring schenken will, reagiert Helga ungewohnt heftig und ablehnend. Sie glaubt, dann nicht mehr uneingeschränkt praktizieren zu können. Verärgert über Richards vermeintliche Überraschungsaktion will sie abreisen. Auf dem Weg zum Dorf verirrt sie sich und trifft auf den jungen und charmanten Naturburschen Michael Lechner. Als sie Michael und seine Tochter Toni am nächsten Morgen in ihrer Almhütte besucht, entdeckt sie, dass Michael ein talentierter Maler ist. Doch was ist mit Richard? Helga muss eine Herzensentscheidung treffen.

Heimatfilm-Spezialist Hans Deppe ("Schwarzwaldmädel", "Grün ist die Heide") drehte mit "Solange noch die Rosen blüh'n" vor der wildromantischen Kulisse der österreichischen Alpen eine schwungvolle Liebesromanze über alte männliche Traditionen und neue weibliche Courage.

Gerhard Riedmann, am 24. März 1925 in Wien geboren, besuchte nach dem Krieg das Max-Reinhardt-Seminar und debütierte 1947 im Theater an der Josefstadt. Er entdeckte seine Vorliebe für Boulevardkomödien und Operetten - sein Durchbruch beim Film nach kleineren Rollen war die Operettenverfilmung von "Der Vogelhändler" 1953. In der Rolle des Adam wurde er neben Ilse Werner und Eva Probst (seiner späteren Frau) über Nacht berühmt. Mit dem Nachfolgestreifen "Der Vetter aus Dingsda" (1953) erlangte er ungeheure Popularität als Charmeur. Seine Ausstrahlung und sein gesangliches Können ließen ihn zum Kinostar der 1950er und 1960er-Jahre werden. In anspruchsvollen Filmen wie "Spionage" (1955) und "Die Heilige und der Narr" (1957) Fuß zu fassen misslang weitgehend, zu sehr war er auf das leichte Fach festgelegt. So blieb Gerhard Riedmann dem Genre treu, auch als er ab den 1960er-Jahren mehr für das Fernsehen arbeitete.
   

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