Tausend Melodien

Deutscher Spielfilm von 1956
Regie Hans Deppe
Drehbuch Hanns H. Fischer und Rudolf Dortenwald
Musik Willy Mattes
Kamera Fritz Arno Wagner
Darsteller Martin Hoff: Martin Benrath
Barbara: Gardy Granass
Thomas Hoff: Helmuth Schneider
Irina Servi: Bibi Johns
Tante Dele: Heli Finkenzeller
Pasedack: Paul Henckels
Mutter Hoff: Anneliese Würtz
Lauterbach: Ernst Waldow
Frau Lauterbach: Käte Itter
u.a.

Der hoch talentierte junge Musiker Martin Hoff (Martin Benrath) besteht in Heidelberg sein Geigenexamen mit Auszeichnung. Noch am selben Tag will ihn die erfolgreiche Schlagersängerin Irina Servi (Bibi Johns) für eine Tournee engagieren, aber er lehnt das Angebot ab, weil er sich nicht mit leichter Musik verzetteln will, sondern eigene Konzerte geben und ein berühmter Solist werden möchte. Sein Ehrgeiz ist so groß, dass selbst seine Freundin Barbara (Gardy Granass) Mühe hat, ihn zu verstehen, obwohl sie Martin wirklich liebt.

Um sein erstes Konzert finanzieren zu können, bringt der junge Musiker heimlich Geld an sich, das sein Bruder Thomas (Helmuth Schneider) für eine Erneuerung seiner alten Sägemühle als Darlehen aufgenommen hat. Martins Debüt wird jedoch ein Misserfolg, so muss er sich zunächst als Stehgeiger durchschlagen, bis ihn Irina Servi in einem Nachtlokal wiedertrifft.

Sie erneuert ihr Angebot, mit ihr auf Tournee zu gehen und diesmal nimmt Martin es an. Zusammen sind sie beide so erfolgreich, dass Martin bald an der Spitze eines großen Schauorchesters steht und auch sonst kommen sie sich immer näher. In Martins Heimatort Kirchweiler hat seine frühere Freundin Barbara inzwischen erkannt, dass ihr Platz an der Seite seines Bruders Thomas ist. Als die beiden heiraten, bereitet Martin ihnen eine schöne Überraschung ...

Neben Bibi Johns sorgt u.a. auch das RIAS-Tanzorchester unter Leitung von Werner Müller für schwungvolle Unterhaltung in dieser publikumswirksamen Mischung aus Heimat- und Musikfilm. In weiteren Hauptrollen Martin Benrath, Gardy Granass, Helmuth Schneider und Heli Finkenzeller. Inszeniert hat den Streifen Hans Deppe.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved