Killer stellen sich nicht vor

Französischer Spielfilm von 1980
Regie Jacques Deray
Drehbuch Jacques Deray und Christopher Frank, nach einem Roman von Jean-Patrick Manchette
Musik Claude Bolling
Kamera Jean Tournier
Darsteller Michel Gerfaut - Alain Delon
Béa - Dalila Di Lazzaro
Emmerich - Pierre Dux
Leprince - Michel Auclair
Madame Gerfaut - Simone Renant
Chocard - Jean-Pierre Darras
Liethard - Christian Barbier
Cassowitz - Bernard Le Coq
Jacques Mouzon - André Falcon
Etienne Germer - François Perrot
Madame Borel - Pascale Roberts
Carlo - Daniel Breton
u. a.

Michel Gerfaut ist ein Einzelgänger, der vom Pokerspiel lebt. Auf dem Weg zu einem Zockerabend leistet er bei einem Verkehrsunfall erste Hilfe und bringt einen schwer Verletzten ins Krankenhaus, der kurze Zeit später stirbt. Gerfaut ahnt nicht, dass er sich dadurch in die Geschäfte des internationalen Waffenschiebers Emmerich eingemischt hat.

Emmerich setzt zwei Killer auf den Ahnungslosen an, doch als ihr Anschlag scheitert, ist Gerfaut gewarnt. Aus der Zeitung erfährt er, dass der Verletzte, den er ins Krankenhaus einlieferte, der Regierung angehörte. Gerfaut bricht den Wochenendurlaub mit seiner Freundin Bea ab und flüchtet zu seinem Freund Liethard, einem Mitarbeiter des Zentralen Nachrichtendienstes, der ihm beim Untertauchen hilft. Als die Killer irrtümlich Liethard erschießen, dreht Gerfaut den Spieß um und jagt seine Jäger.

Obwohl nach Liethards Tod auch noch die Polizei hinter ihm her ist, gelingt es Gerfaut, die beiden Killer zu beseitigen. Emmerich ist überzeugt, dass er es bei Gerfaut mit einem Profi zu tun hat und ändert seine Taktik. Er bittet den harten Burschen zu sich, um ihn zu kaufen, doch als Gerfaut nicht das geringste Interesse zeigt, glaubt der Waffenschieber, dass man es auf ihn abgesehen hat, und erliegt vor Angst einem Herzanfall.

Emmerichs Nachfolger Leprince wiederholt das Angebot. Als Gerfaut wiederum ablehnt, schickt Leprince Killer, die ihr Handwerk besser verstehen.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved