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Aldo Vanucci, genannt "Der Fuchs", sitzt
wieder einmal im Gefängnis, als er erfährt,
dass man ihn dringend für einen großen
Coup braucht. Ein gewisser Okra hat mit seinen Komplizen
bei einem Raubüberfall in Ägypten 300
Barren Gold erbeutet. Vanucci soll dafür sorgen,
dass die kostbare Beute in Italien sicher an Land
gebracht werden kann. Der schlitzohrige kleine Dieb
beherrscht nicht nur die Kunst der Tarnung meisterhaft,
er ist auch ein routinierter Ausbrecher. Auch diesmal
schafft er es spielend, aus dem Gefängnis zu
entkommen. Wieder auf freiem Fuß, bringt ihn
seine hübsche Schwester Gina auf die Idee,
die Landung des Goldes als Dreharbeiten zu einem
Abenteuerfilm zu kaschieren. Damit hofft Aldo, zwei
Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Einmal bekommt
seine Schwester die ersehnte Filmrolle an der Seite
ihres angehimmelten Tony Powell, zum anderen ist
Aldo überzeugt, das Gold auf diese Weise ganz
unauffällig einschmuggeln zu können. Natürlich
übernimmt er selbst die Regie und lässt
die Bewohner einer kleinen Küstenstadt nach
seiner Pfeife tanzen. Selbst der Ortspolizist spielt
eifrig mit, als Schlitzohr Vanucci "Das Gold
von Kairo" höchst effektvoll in Szene
setzt ...
Die Hauptrolle spielt Peter Sellers, der "Meister
der Masken". Rollenbedingt kann er seine Kunst
der Täuschung und Tarnung einsetzen: Er ist
ein Gauner und ein durchtriebener Fuchs, der den
cholerischen Filmregisseur ebenso überzeugend
mimen kann, wie den formvollendeten englischen Gentleman
oder den Verliebten. In der Rolle der Gina ist die
bildschöne blonde Schwedin Britt Ekland in
ihrer ersten Hauptrolle zu bewundern. Sellers hatte
die 22-Jährige ein Jahr zuvor geheiratet. Eine
übermütige Gaunerkomödie, in der
Regisseur Vittoria De Sica sein eigenes Metier kräftig
durch den Kakao zieht.
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