Die Mongolen

Italienisch-französischer Spielfilm von 1961
Regie André De Toth
Drehbuch Ugo Guerra, Luciano Martino, Ottavio Alessi und Alessandro Ferraú
Musik Mario Nascimbene
Kamera Aldo Giordani
Darsteller Ogotai - Jack Palance
Huluna - Anita Ekberg
Amina - Antonella Lualdi
Stefan von Krakau - Franco Silva
Dschingis Khan - Roldano Lupi
Heinrich von Valois - Gianni Garko
Lutezia - Gabriella Pallotta
Igor - Pierre Cressoy
Temugin - Gabriele Antonini
Subodai - George Wang
u. a.

Polen, um 1240. Das Land sieht sich von einem Mongolenheer bedroht, das unter der Führung Ogotais mordend und brennend nach Osteuropa vorgedrungen ist. Der ehrgeizige Sohn Dschingis Khans will die Länder des Westens überrennen. Seine Geliebte Huluna bestärkt ihn in seinen Plänen. In dieser Situation kommt Stefan von Krakau mit einem Friedensangebot des polnischen Königs in das Lager der Mongolen.

Noch vor der Ankunft seines Vaters versucht der kampfbesessene Ogotai die Friedensmission zu durchkreuzen. Stefan muss sich auf abenteuerliche Weise gegen Ogotais Machenschaften behaupten. Nach einem Zweikampf bringt der Mongolenfürst seinen polnischen Gegenspieler fälschlich in den Verdacht, seinen Landsmann Igor hinterrücks getötet zu haben. Dabei tut Stefan alles, um den verfolgten Polen zu helfen. Nach seiner Ankunft entschließt sich Dschingis Khan, das polnische Friedensangebot anzunehmen. Ogotai gelingt es jedoch, seinem Vater weiszumachen, dass die Polen ein falsches Spiel treiben. Das hat dramatische Folgen und führt dazu, dass Ogotai schließlich erreicht, was er will: die Schlacht gegen die Polen und ihre Verbündeten.

Regisseur André De Toth inszenierte vor dem Hintergrund des Mongolensturms über Osteuropa einen aufwendigen historischen Bilderbogen mit viel Intrigen und spektakulären Kampf- und Massenszenen. Allerdings beruht er nur bedingt auf historisch belegten Fakten. André De Toth, der sich vor allem als Westernregisseur einen Namen gemacht hat, besetzte seinen Monumentalfilm mit Stars jener Jahre wie Jack Palance, Franco Silva und Anita Ekberg.
   

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