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Der fidele Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten
strafversetzt worden. Als der Pfarrer in dem abgelegenen
Bergdorf ankommt, wird er nicht gerade feierlich
empfangen, der Jubel am Bahnhof gilt nicht ihm,
sondern einer berühmten Radrennfahrerin. Für
unseren Geistlichen hat niemand ein Wort übrig.
Seine neue Haushälterin ist auch nicht gerade
das, was man einen freundlichen Menschen nennt,
und als Don Camillo am Sonntag seinen ersten Gottesdienst
hält, predigt er vor leeren Bänken. Kurzum:
Enttäuschung auf der ganzen Linie. Aber in
seinem Heimatort Brescello geht es seinem Widersacher
Peppone auch nicht viel besser. Der rauflustige
Bürgermeister vermisst seinen Lieblingsfeind,
denn Don Camillos Nachfolger taugt bestenfalls als
Witzfigur. Ein Mann wie Peppone aber braucht einen
ebenbürtigen Gegner. Also setzt er sich dafür
ein, dass Hochwürden Don Camillo wieder in
sein geliebtes Heimatdorf zurückkehren darf.
Ein bisschen Eigennutz steckt allerdings schon hinter
seiner Hilfsbereitschaft: Peppone möchte einen
störrischen Großgrundbesitzer dazu überreden,
für den geplanten Deichbau einen Teil seines
Landes herzugeben - und da kann die Unterstützung
eines kirchlichen Würdenträgers nicht
schaden. Andererseits muss man es ja aber auch nicht
übertreiben mit der Freundschaft zum Feind.
Also heckt Peppone einen Plan aus, um Don Camillo
eine enttäuschende Ankunft zu bereiten. Ein
Boxkampf soll die Bürger Brescellos davon abhalten,
dem Pfarrer am Bahnhof zuzujubeln. Wutentbrannt
stürmt Don Camillo daraufhin das Gemeindehaus
- und muss seinem Erzfeind zu Hilfe eilen, der im
Ring gerade kräftig vermöbelt wird. Nach
diesem turbulenten Wiedersehen geht das alte Spiel
von neuem los. Wie zwei große Lausbuben hecken
Don Camillo und Peppone jede Menge Schabernack gegeneinander
aus. Bis der Tag kommt, an dem ein Hochwasser Brescello
bedroht. In solchen Momenten der Gefahr können
selbst unsere zwei Streithähne ihren Zwist
vergessen und gemeinsam anpacken.
"Don Camillos Rückkehr" ist der zweite
Teil in der populären Reihe der "Don Camillo
und Peppone"-Filme. Mit pointierten Dialogen,
deftigem Humor und jeder Menge Charme erzählt
der Film von der endlosen Fehde zwischen dem schlagkräftigen
Pfarrer und dem gewieften Kommunisten. In den Hauptrollen
glänzen wie immer der Starkomiker Fernandel
und Gino Cervi, die auch am 16. September in "Die
große Schlacht des Don Camillo" als Pfarrer
und als Bürgermeister wieder einiges aufbieten
werden, um sich gegenseitig das Leben ein wenig
schwerer zu machen.
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