Der Untergang der Emma

DEFA-Spielfilm von 1973/74
Regie Helmut Dziuba
Drehbuch Manfred Richterg
Musik
Kamera Günter Heimann
Darsteller Die Kinder:
Mischa - Uwe Peter Trebs
Hartmut - Mathias Holzki
Flasche - Meike Ulrich

Die Erwachsenen:
Hirte - Lutz Augustin
Müller - Michael Jaroschinski
Fährmann Kluge - Erwin Geschonneck
Thomas, Lehrer - Hermann Beyer
Frau von Thomas - Uta Schorn
Mischas Vater - Hans-Peter Reinecke
und andere

Hartmut und Mischa - Schüler der 6. Klasse - sind Freunde. Wegen einer (gut gemeinten) Dummheit müssen sie das Ferienlager verlassen. Eine Entscheidung, die beide nicht ganz akzeptieren. Da werden sie sich eben auf die Mathe-Olympiade vorbereiten oder Opa Kluge beim Überholen der "Emma" helfen. Lange wird das alte Fährschiff nicht mehr fahren, aber die neue Brücke ist beinahe fertig. Die "Emma" wird dann Pionierschiff und Opa Kluge soll auf Rente gehen. Die beiden Jungen spüren, dass das Leben des alten Mannes damit aus der Bahn gerät. Sehen denn die Erwachsenen das nicht auch?

Während die Pioniere das Schiff herrichten und die neue Brücke eingeweiht wird, nimmt Opa Kluge Abschied von seiner "Emma". "Nun geht er uns glatt ein", meinen Hartmut und Mischa. Aber was wäre, wenn sie die "Emma" heimlich wieder flott machen und den Diesel reparieren - warum soll das Pionierschiff nicht fahren und Opa Kluge Kapitän sein? Gesagt, getan, doch während der nächtlichen Probefahrt setzt der Motor aus. Die "Emma" rammt einen Brückenpfeiler und sinkt. Kann Hartmut nun noch zum Bezirksausscheid der Mathe-Olympiade?

Mischa nimmt alle Schuld allein auf sich. Aber Hartmut bringt nicht eine Zahl aufs Papier. Was hat eine Medaille schon für einen Sinn, wenn sie auf dem Rücken des Freundes erkauft wird, denkt er. Eine verfahrene Situation? Nicht, wenn man erwachsene Freunde hat, die einen trotz allem verstehen, auch wenn sie nicht immer so sind, wie sie nach Hartmut und Mischas Meinung sein sollten...
   

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