|
Hartmut und Mischa - Schüler der 6. Klasse
- sind Freunde. Wegen einer (gut gemeinten) Dummheit
müssen sie das Ferienlager verlassen. Eine
Entscheidung, die beide nicht ganz akzeptieren.
Da werden sie sich eben auf die Mathe-Olympiade
vorbereiten oder Opa Kluge beim Überholen der
"Emma" helfen. Lange wird das alte Fährschiff
nicht mehr fahren, aber die neue Brücke ist
beinahe fertig. Die "Emma" wird dann Pionierschiff
und Opa Kluge soll auf Rente gehen. Die beiden Jungen
spüren, dass das Leben des alten Mannes damit
aus der Bahn gerät. Sehen denn die Erwachsenen
das nicht auch?
Während die Pioniere das Schiff herrichten
und die neue Brücke eingeweiht wird, nimmt
Opa Kluge Abschied von seiner "Emma".
"Nun geht er uns glatt ein", meinen Hartmut
und Mischa. Aber was wäre, wenn sie die "Emma"
heimlich wieder flott machen und den Diesel reparieren
- warum soll das Pionierschiff nicht fahren und
Opa Kluge Kapitän sein? Gesagt, getan, doch
während der nächtlichen Probefahrt setzt
der Motor aus. Die "Emma" rammt einen
Brückenpfeiler und sinkt. Kann Hartmut nun
noch zum Bezirksausscheid der Mathe-Olympiade?
Mischa nimmt alle Schuld allein auf sich. Aber Hartmut
bringt nicht eine Zahl aufs Papier. Was hat eine
Medaille schon für einen Sinn, wenn sie auf
dem Rücken des Freundes erkauft wird, denkt
er. Eine verfahrene Situation? Nicht, wenn man erwachsene
Freunde hat, die einen trotz allem verstehen, auch
wenn sie nicht immer so sind, wie sie nach Hartmut
und Mischas Meinung sein sollten...
|