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Es ist das Jahr 1934. In Deutschland haben die Nazis
die Macht ergriffen. Die gnadenlose Verfolgung aller
politischen Gegner ist kein Geheimnis mehr. In der
kleinen Stadt an der Elbe, wo Jan seinen Vater vermutet,
erwartet ihn Fürchterliches. Von der Polizei
erfährt er, dass der Vater nach einem Mord
auf der Flucht ertrunken sei. Sein Bild sieht ihm
aus allen Zeitungen entgegen. Sie schreiben: Der
Kommunist ist der Mörder. Jan kann das nicht
glauben.
Nicht an des Vaters Tod und schon gar nicht, dass
der Vater ein Mörder sein soll. Bei der Tante
findet er Unterkunft, geht zur Schule. Doch die
meisten meiden den Jungen, wollen mit ihm nichts
zu tun haben. Bis auf Max, einen älteren Jungen,
der bereits illegale Arbeit leistet. Er ist Essenholer
für jene Genossen in den Bergen, die andere
Gefährdete über die Grenze schleusen.
Dieser Max gibt Jan neue Hoffnung, seinen Vater
doch noch zu finden.
Als Max verbotenerweise Jan in die Berge zu dem
Genossen bringt, der Jans Vater kennt und ihm von
einem Mann auf der Zille erzählt, bringt dieses
Zusammentreffen Max und dem Genossen den Tod. Erschossen
von Nazis, die ihnen auf der Spur waren. Entsetzt
und kopflos flüchtet Jan zum Fluss, auf eine
Zille, die dort ankert.
Als er aus tiefer Erschöpfung erwacht, kann
er sich geborgen fühlen. Erika, die Tochter
des Besitzers der Zille, und der Bootsmann wollen
Jan verstecken. Die Nazis suchen ihn bereits. Sind
sie ihm schon auf der Spur? Und wo ist der ersehnte
Mann auf der Zille? Gibt es ihn überhaupt?
Fragen über Fragen. Bis zur Begegnung mit dem
Mann auf der Zille hat Jan noch manche konfliktreiche
Situation zu bestehen ...
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