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Der neunjährige Tony muss mit seinen Eltern
aus der amerikanischen Großstadt in ein entlegenes
Dorf auf den schottischen Highlands ziehen, weil
sein Vater Bob hier einen luxuriösen Golfplatz
bauen soll. Mit der neuen Situation kommt Tony nur
schwer zurecht, denn tagsüber wird er in der
Schule als "Yankee" gehänselt, und
nachts plagen ihn Albträume, in denen Vampire
ihr Unwesen treiben.
Als eine Fledermaus sich in sein Kinderzimmer verirrt,
die sich in den jungen Vampir Rüdiger verwandelt,
werden Tonys Träume Wirklichkeit. Der Kontakt
mit dem etwas tollpatschigen Untoten ist glücklicherweise
ungefährlich, denn Rüdigers Vampirsippe
beißt seit Jahrhunderten keine Menschen mehr,
sondern Kühe. Tony führt den hungrigen
Blutsauger auf eine Rinderweide und rettet ihm so
das Leben. Die beiden werden dicke Freunde.
Rüdigers Vater Ludwig ist nicht begeistert
davon, dass sein Sohn mit einem Sterblichen Umgang
hat. Doch als Tony den Clan vor dem fanatischen
Gespensterjäger Geiermeier rettet, der den
Untoten mit seinem hochgerüsteten Anti-Vampir-Mobil
mächtig zusetzt, wird der kleine Sterbliche
in die Familie der Blutsauger aufgenommen. Tony
erfährt, dass die Vampire sich danach sehnen,
wieder zu Menschen werden. Doch die einzige Chance
zur Rückverwandlung besteht darin, ein verschollenes
Amulett in den Nachthimmel zu halten, während
der nur alle 300 Jahre vorüberziehende Komet
Attamo seine Strahlen auf die Erde schickt.
Tony hat das Amulett in seinen Träumen gesehen,
aber auch der finstere Geiermeier ist hinter dem
Kleinod her, mit dessen Hilfe er die Vampire für
alle Zeit vernichten könnte.
"Der kleine Vampir" ist eine liebenswürdige
und aktionsreiche Kinoverfilmung des berühmten
Kinderbuchs von Angela Sommer-Bodenburg.
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