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Teil 1
Rom, im Jahr 82 vor Christus: Der Feldherr Lucius
Cornelius Sulla marschiert mit seinen Legionen in
die Stadt ein und entmachtet den Senat. Seine Kritiker
lässt er auf Todeslisten setzen, darunter auch
den Vater von Cornelia, der Frau von Julius Caesar.
Als Caesar seinem Schwiegervater zur Flucht verhilft,
landet er im Kerker.
Er wird Sulla vorgeführt und hat es der Unterstützung
von Pompeius, Sullas General, zu verdanken, dass
er nicht ermordet wird, sondern nach Kleinasien
entkommen kann. Nach dem Tod des Diktators Sulla
kehrt Caesar verändert nach Rom zurück:
Er strebt nach politischer Macht. Mit seiner ersten
großen öffentlichen Rede nach dem tragischen
Tod seiner Ehefrau Cornelia gewinnt er die Liebe
des Volkes. Trotz Widerständen aus dem Senat,
allen voran Cato, ist Caesars politischer Aufstieg
nicht mehr aufzuhalten. Als Pompeius um Caesars
Tochter Julia anhält, verlangt Caesar im Gegenzug
militärische Macht. Sein Gallien-Feldzug gipfelt
in der entscheidenden Schlacht gegen Vercingetorix
bei Alesia ...
Der Monumental-Film erlebt eine Renaissance: Gemeinsam
haben ARD Degeto, DeAngelis Group, Victory Media
Group, Five Mile River Films und Turner Network
Television ein insgesamt dreistündiges Filmepos
geschaffen, das den Rahmen von üblichen TV-Produktionen
sprengt. Opulente Schlachtenszenen, die detailgenaue,
aufwändige Rekonstruktion einer fernen Epoche
sowie eine Top-Besetzung bis in die Nebenrollen
mit internationalen Stars, das sind die Zutaten,
die "Julius Caesar" zu einem unvergesslichen
Fernseherlebnis machen. Neben aller Opulenz und
Bildgewalt überzeugt der Zweiteiler auch durch
seine gelungene Aufbereitung des historischen Kontextes.
Regisseur Uli Edel wollte die Titelfigur weder als
Lichtgestalt noch als Dämon auf die Leinwand
bannen, sondern ein möglichst authentisches,
facettenreiches Bild des Imperators schaffen. Dabei
wurde er von einem internationalen Star-Aufgebot
unterstützt: In einer seiner letzten Rollen
ist Richard Harris als Diktator Sulla zu sehen,
Oscar-Preisträger Christopher Walken spielt
den intriganten Senator Cato. Jeremy Sisto stand
für die Titelrolle und Chris Noth als Feldherr
Pompeius vor der Kamera.
Teil 2
Julius Caesar ist es nach vielen erfolgreichen Schlachten
gegen die Gallier gelungen, deren Anführer
Vercingetorix in Alesia einzukesseln. Dabei bedient
er sich einer ebenso einfachen wie genialen Strategie:
Statt die uneinnehmbare Festung zu stürmen,
lässt Caesar einen doppelten Belagerungsring
bauen und zwingt die dem Hungertod nahen Gallier
zur Kapitulation.
Damit findet der Gallische Krieg sein Ende. Caesar
hat jedoch kaum Gelegenheit, sich über diesen
Sieg zu freuen: Seine geliebte Tochter Julia ist
im Kindbett gestorben. Caesars Rückkehr nach
Rom wird zum Triumph - und führt zum endgültigen
Bruch mit dem Senat. Entgegen dem heiligen Gesetz
Roms hat Caesar mit seinem Heer den Rubikon überschritten:
Alea iacta est!
In den Augen Catos und der meisten anderen Senatsmitglieder
ist Caesar ein weiterer Heerführer, der wie
einst Sulla die Macht für immer an sich reißen
will. Caesars ehemaliger Freund Pompeius, der vergeblich
versucht, den siegreichen Feldherrn vor den Toren
Roms aufzuhalten, flieht nach Ägypten, wo ihn
ein grausamer Tod erwartet.
Caesar, der ihm nachgesetzt hat, lernt in Ägypten
die verführerische Kleopatra kennen, die ihm
einen strategisch interessanten Handel vorschlägt:
Caesar soll ihr auf den ägyptischen Thron helfen;
sie schenkt ihm im Gegenzug die heimliche Herrschaft
über Ägypten - und sich selbst. Caesars
Gattin Calpurnia leidet unter dieser heftigen Liaison.
Trotzdem versucht sie, ihren Mann an den Iden des
März vor seinen Mördern zu warnen ?
Der zweite Teil des packenden Historiendramas schildert
Caesars Aufstieg vom erfolgreichen Feldherrn zum
Imperator Roms, seine Affären und die zahlreichen
Intrigen, die letztlich zu seinem Untergang führen.
In dem ambitionierten Werk sind neben Hollywood-Stars
wie Christopher Walken und Chris Noth auch die erfolgreichen
deutschsprachigen Schauspieler Heino Ferch, Tobias
Moretti und Christian Kohlund zu sehen.
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