|
Russland 1242. Das Land leidet noch unter der Okkupation
durch die Mongolen, da dringen schon neue Eroberer
vor. Die Deutschen Ordensritter überziehen
die von ihnen besetzten Gebiete mit Terror. Ihr
Anführer, der Magister von Balk, lässt
sogar Babys auf den Scheiterhaufen werfen. Die Bevölkerung
bittet den tapferen Fürsten Alexander Newski
um Hilfe, der sich als Fischer aufs Land zurückgezogen
hat. Er soll von der letzten noch freien Stadt Nowgorod
aus das russische Heimatland retten.
Während sich die Händler der Stadt von
den Besatzern freikaufen wollen, empfangen die Bewohner
Newski unter großem Jubel. Auch die Freunde
Wassili Buslai und Gawrilo Olexitsch schließen
sich seinem Freiwilligenheer aus Bauern und Bürgern
an. Die schöne Olga hat versprochen, den Tapfersten
von ihnen zu heiraten. Am zugefrorenen Peipus-See
stoßen sie auf das überlegene Heer der
Besatzer.
Alexander Newski lässt sie durch einen Angriff
von zwei Seiten in die Zange nehmen, wobei es zum
erbitterten Gefecht kommt. Der Spaßvogel und
frühere Waffenschmied Ignat verschont einen
besiegten Gegner, der ihn heimtückisch tötet.
Buslai und Olexitsch treffen in den Wirren des Kampfes
auf die tapfere Wassilissa, die den Tod ihres Vaters
rächen will. Da wird Olexitsch plötzlich
schwer verwundet. Newskis Truppen drängen die
Ordensritter zurück auf den See, dessen Eisfläche
zu brechen beginnt.
Der Film "Alexander Newski" wurde zu einem
wichtigen Meilenstein in Sergej Eisensteins Werk.
Bereits als 27-Jähriger war er mit dem Stummfilm
"Panzerkreuzer Potemkin" zu einem international
hochgeachteten Filmregisseur aufgestiegen.
|