Alexander Newski

Spielfilm aus der UdSSR von 1938
Regie Sergej M. Eisenstein
Drehbuch Pjotr A. Pawlenko und Sergej M. Eisenstein
Musik Sergej Prokofjew
Kamera Eduard Tissé
Darsteller Fürst Alexander Newski - Nikolai Tscherkassow
Wassili Buslai - Nikolai Ochlopkow
Gawrilo Olexitsch - Andrej Abrikossow
Ignat, Waffenschmied - Dimitri Orlow
Pawscha, Wojewode aus Pskow - Wladimir Nowikow
Domasch Twerdislawitsch, Bojar - N. Arski
Amelfa Timofejewna - Warwara Massalitinowa
Olga, aus Nowgorod - Walentina Iwaschowa
Wassilissa, aus Pskow - Alexandra Danilowa
von Balk, Magister des Teutonenordens - Wladimir Jerschow
und andere

Russland 1242. Das Land leidet noch unter der Okkupation durch die Mongolen, da dringen schon neue Eroberer vor. Die Deutschen Ordensritter überziehen die von ihnen besetzten Gebiete mit Terror. Ihr Anführer, der Magister von Balk, lässt sogar Babys auf den Scheiterhaufen werfen. Die Bevölkerung bittet den tapferen Fürsten Alexander Newski um Hilfe, der sich als Fischer aufs Land zurückgezogen hat. Er soll von der letzten noch freien Stadt Nowgorod aus das russische Heimatland retten.

Während sich die Händler der Stadt von den Besatzern freikaufen wollen, empfangen die Bewohner Newski unter großem Jubel. Auch die Freunde Wassili Buslai und Gawrilo Olexitsch schließen sich seinem Freiwilligenheer aus Bauern und Bürgern an. Die schöne Olga hat versprochen, den Tapfersten von ihnen zu heiraten. Am zugefrorenen Peipus-See stoßen sie auf das überlegene Heer der Besatzer.

Alexander Newski lässt sie durch einen Angriff von zwei Seiten in die Zange nehmen, wobei es zum erbitterten Gefecht kommt. Der Spaßvogel und frühere Waffenschmied Ignat verschont einen besiegten Gegner, der ihn heimtückisch tötet. Buslai und Olexitsch treffen in den Wirren des Kampfes auf die tapfere Wassilissa, die den Tod ihres Vaters rächen will. Da wird Olexitsch plötzlich schwer verwundet. Newskis Truppen drängen die Ordensritter zurück auf den See, dessen Eisfläche zu brechen beginnt.

Der Film "Alexander Newski" wurde zu einem wichtigen Meilenstein in Sergej Eisensteins Werk. Bereits als 27-Jähriger war er mit dem Stummfilm "Panzerkreuzer Potemkin" zu einem international hochgeachteten Filmregisseur aufgestiegen.
   

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