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Ganz Rom fährt am Wochenende zum Strand von
Ostia - auf Fahrrädern, in überfüllten
Eisenbahnzügen, mit klapprigen, aber auch luxuriösen
Automobilen. Ob jung oder alt, alle wollen sie raus
aus der Stadt, um am Meer etwas zu erleben, wovon
man wieder eine Woche lang erzählen und träumen
kann. Da sind Alberto, der vielleicht die Frau seines
Lebens kennen gelernt hat, und Lucia, die entdeckt,
dass ihr vornehmer Freund Roberto ein Kuppler ist.
Marcella und Enrico spielen sich am Strand der Reichen
gegenseitig eine Komödie vor, bis sie merken,
dass sie beide Nachbarn aus dem Arbeiterviertel
sind. Und der Polizist Ercole ahnt noch nicht, dass
dieser Sonntag auch für ihn eine Überraschung
bereit hält.
"Ein Sonntag im August" besteht aus raffiniert
verknüpften Episoden, die anekdotisch von den
Erlebnissen römischer Bürger berichten.
Genaue Beobachtung, liebevolle und realistische
Detailschilderung aus dem Leben einfacher Leute
machen den besonderen Reiz dieses Films aus. Luciano
Emmer wurde mit seinem Debüt sofort bekannt
und mit ihm Marcello Mastroianni, der hier in einer
seiner ersten Rollen zu sehen ist.
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