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Seit 30 Jahren lebt Francesco Serboli mit seiner
italienischen Familie in Deutschland. Er führt
in Köln das "Ristorante Francesco",
das ihm aber nur zur Hälfte gehört. Den
anderen Anteil besitzt der reiche Bierbrauer Günter
Zach, mit dessen Sohn Alfred er seine Tochter Rita
gerne verheiraten will. Doch die deutsch-italienische
Verbindung, die natürlich auch einen geschäftlichen
Hintergrund hat, droht zu scheitern. Denn als der
alles beherrschende Padrino Massimo aus Italien
anreist und dem Bierbrauer ein "Angebot"
macht, das dieser nicht ablehnen kann, wittert Zach
Senior Mafiamethoden und sprengt die Hochzeitsfeier.
Francesco ist Chaos dieser Art gewöhnt, schließlich
schlägt ein italienisches Herz in seiner Brust.
Aber momentan wird es selbst Francesco zu viel:
Busenfreund Karlheinz hat Probleme mit seiner Frau.
Und außerdem wird es immer schwieriger, die
Affäre mit der Kioskbesitzerin Hilde Schmitz
geheimzuhalten, mit der Francesco seine Frau Severina
seit 18 Jahren betrügt. Severina ahnt nicht,
dass er sogar einen Sohn mit ihr hat, der obendrein
missraten ist und mit gestohlenen Autoradios handelt.
Als ihm alles zuviel wird, steigt Francesco spontan
mit seiner Geliebten Hilde ins Auto, um ihr sein
italienisches Heimatdorf zu zeigen. Von Nostalgie
überwältigt, denkt er nicht daran, dass
es sich hier schnell bis nach Köln herumspricht,
wenn Francesco mit einer anderen Frau auftaucht.
"Pizza Colonia" ist eine temporeich inszenierte
multikulturelle Komödie, die durch ihren Bildwitz
und ihre gelungenen Detailbeobachtungen überzeugt.
Mario Adorf wächst als kölsch redender
Italiener am Rande des Nervenzusammenbruchs förmlich
über sich hinaus.
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