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Auf dem Weinberg ist die Hölle los: In der
jungen Liebe zwischen der Winzertochter Klärchen
Gunderloch und dem Rheinschiffer Jochen Most gibt
es nichts als Missverständnisse. Der mittellose
Jochen ist gekränkt, weil Klärchen ihm
verspricht, dass der Mann, den sie einmal heiratet,
sich um Geld keine Sorgen mehr zu machen braucht.
Und Klärchen kocht vor Eifersucht, als sie
eine Notiz Jochens findet, in der er von einer gewissen
"Hannelore" schwärmt - nicht ahnend,
dass es sich nicht um eine Frau, sondern um einen
Schleppkahn handelt, den Jochen kaufen will, um
Klärchen eine sichere Zukunft zu bieten.
Als Revanche unternimmt Klärchen mit dem schnöseligen,
trinkfreudigen Sektvertreter Knuzius einen Ausflug
an den Rhein. Dummerweise hält Knuzius Klärchens
ironischen Abschiedsgruß, den er am nächsten
Morgen findet, für eine Liebeserklärung.
Da er sturzbetrunken war, tischt ihm die gewitzte
junge Frau kurzerhand die Lüge auf, er habe
sie in jener Nacht geschwängert und sie brauche
daher dringend Ruhe. Als Jochen von der vermeintlichen
Schwangerschaft seines Klärchens erfährt,
lässt er naturgemäß keine Gelegenheit
aus, um mit seinem "Nebenbuhler" auf Konfrontationskurs
zu gehen. Klärchens Vater hat derweil ganz
andere Sorgen. Auf Drängen eines Arztes hat
die Haushälterin Annemarie, die in den Weinbauern
verliebt ist, ihm Tropfen verabreicht, die ihm jeden
Alkoholgenuss verderben. Dies hat die fatale Folge,
dass der alte Genießer seinen Weinberg verkaufen
will. So braut sich über dem einst fröhlichen
Weinberg einiges an Unmut und Eifersucht zusammen.
Bei dem Fest, das der alte Gunderloch zur Versteigerung
seines Weinbergs gibt, treffen alle Parteien schlussendlich
aufeinander - und nach den unvermeidlichen Zusammenstößen
führen die aberwitzigen Turbulenzen dann doch
noch zu einem fröhlichen Happy End.
Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück
von Carl Zuckmayer erzählt "Der fröhliche
Weinberg" eine gleichermaßen romantische
wie humorvolle Geschichte um Liebe, Eifersucht und
Freundschaft. Regisseur Erich Engel beweist einmal
mehr sein großes Talent für Situationskomik
und pointierte Charakterzeichnung. In den Hauptrollen
glänzen Gustav Knuth, Camilla Spira und Eva
Ingeborg Scholz.
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