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Der 13-jährige Jonny lebt in einem Kinderheim.
Sein Vater ist tot. Seine Mutter ist nicht in der
Lage, ihn großzuziehen. Jonny sehnt sich nach
einer Familie, und so steht er eines Tages vor der
Tür der Familie Koberg und teilt der Familie
mit, dass er nicht mehr zurück ins Heim gehe.
Da der zwölfjährige Sascha Koberg sich
sofort mit Jonny anfreundet, beschließen Mutter
Johanna und Vater Rolf, eine Patenschaft für
den Jungen zu übernehmen. Sascha und sein kleiner
Bruder Thomas mögen Jonny sehr, die 15-jährige
Julia ist nicht so begeistert über noch einen
"Bruder", akzeptiert aber die Entscheidung
der Eltern.
Doch bald schon gibt es die ersten Konflikte: Jonny
schnüffelt in Saschas Sachen herum und begeht
damit einen schweren Vertrauensbruch. Außerdem
schafft er es nicht, Vater Koberg von seinen schlechten
schulischen Leistungen zu erzählen. Er lässt
Klassenarbeiten und Mahnbriefe der Schule verschwinden.
Als Rolf Koberg seinen Patenjungen zur rede stellt,
reagiert Jonny äußerst aggressiv. Er
haut ab und nimmt dabei den kleinen Thomas mit ...
"Jonny kommt" beruht zum Teil auf eigenen
Erlebnissen der Szenaristin Gabriele Gottschall
und erregte durch seine Authentizität großes
Aufsehen in der damaligen DDR.
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