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Wieder einmal steigt der alternde Don Juan Snàporaz
einer schönen Frau nach, doch verirrt er sich
diesmal in ein abgelegenes Hotel, in dem ein feministischer
Kongress tagt. Unerwartet gerät der notorische
Schürzenjäger hier in die Rolle des Objekts,
er wird gejagt, bedroht und versteht die Welt nicht
mehr. Auf der Suche nach der idealen Frau verirrt
der Träumer Snàporaz sich immer mehr
in einem Labyrinth aus Wünschen und erotischen
Phantasien, bis er, aus unruhigem Schlaf erwacht,
wieder im Zugabteil seiner eigenen Ehefrau gegenüber
sitzt.
Fellinis surrealer Bilderbogen ist ein Abgesang
auf den Mann, der die Frauen liebt, und der auf
seiner Suche nach dem idealen Geschöpf nur
seiner eigenen Lächerlichkeit begegnet. 1979
entstanden, spiegelt der Film in der persönlichen
Bildersprache des Regisseurs die Schwierigkeiten
der Männer mit ihrem Frauenbild in einer sich
verändernden Frauenszene. Wie schon so oft
ist Marcello Mastroianni als Alter Ego des Regisseurs
in einer Paraderolle zu sehen.
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