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Randle Patrick McMurphy ist ein Ex-Koreakämpfer,
der wegen angeblicher Vergewaltigung einer Minderjährigen
verurteilt wurde. Als er im Straflager durch permanente
Arbeitsverweigerung auffällig wird, weist man
ihn zur Beobachtung in die Psychiatrie ein, um festzustellen,
ob er ein Simulant ist. In der Hoffnung, den Rest
seiner Haftstrafe bei den "Irren" locker
absitzen zu können, verspricht McMurphy, sich
den strikten Regeln der Klinik zu unterwerfen. Als
er mit seiner provokanten und kontaktfreudigen Art
schnell Freunde unter den Patienten gewinnt, werten
die Fachärzte McMurphys Verhalten zwar nicht
als krank, aber als "gefährlich".
McMurphy betätigt sich ungewollt als guter
Therapeut, der seine Mitpatienten zum selbstständigen
Handeln anstiftet.
Dadurch gerät er zwangsläufig mit der
rigiden, unnahbaren Oberschwester Mildred Ratched
aneinander. Unter dem Vorwand, den Patienten zu
helfen, veranstaltet sie täglich Gruppensitzungen,
in denen sie die Männer systematisch erniedrigt
und zu willfährigen Anstaltsinsassen deformiert.
Um auch McMurphys Widerstand zu brechen, lässt
sie ihm mitteilen, dass die meisten Patienten sich
der entwürdigenden Prozedur freiwillig unterziehen.
McMurphy beschließt daraufhin auszubrechen,
organisiert aber vorher noch ein feuchtfröhliches
Abschiedsfest. Dazu schleust er seine Freundin Rose
in die Klinik und verhilft dem schüchternen
Mitpatienten Billy zu seinem ersten sexuellen Erlebnis.
Als die Oberschwester den Jungen daraufhin in den
Selbstmord treibt, versucht McMurphy sie zu erwürgen.
Die Ärzte stellen McMurphy per Gehirnoperation
endgültig ruhig. McMurphys stummer Freund,
Häuptling Bromden, erlöst ihn und flieht
an seiner Stelle.
Milos Formans Meisterwerk wurde mit fünf Oscars
geehrt. Ausgezeichnet wurden unter anderem Forman
für die Beste Regie, Louise Fletcher für
die Beste weibliche Hauptrolle, und mit dem Oscar
für die Beste männliche Hauptrolle feierte
Jack Nicholson den großen Durchbruch in seiner
Karriere. Die spannungsgeladene, detailgenaue Schilderung
der Normalität im vermeintlich Verrückten
und des wahren Irrsinns in der Normalität des
Psychiatriealltags hat selbst nach 30 Jahren nichts
von ihrer filmischen Faszination eingebüßt.
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