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Larry Flynt - Die nackte Wahrheit
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Filmbiographie,
USA, 1996, FSK 12
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| Regie |
Milos
Forman |
| Drehbuch |
Scott
Alexander und Larry Karaszewski |
| Musik |
Antonín Dvorák, Bedrich Smetana und Thomas
Newman |
| Kamera |
Philippe
Rousselot |
| Länge |
120
Min. |
| Darsteller |
Woody
Harrelson, Courtney Love, Edward Norton, James Cromwell,
Crispin Glover, James Carville, Brett Harrelson, Donna Hanover,
Vincent Schiavelli, Miles Chapin, Richard Paul
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In deutschen Landen fragt man sich, wer Larry Flynt
ist, in den USA sieht das allerdings etwas anders
aus: Mr. Flynt gründet als ärmlicher Betreiber
einer Strip-Bar das Porno-Magazin "Hustler".
Daraus schuf er ein Porno-Imperium und avancierte
im rasenden Tempo zum Multi-Millionär. Er wurde
für die "feine" Gesellschaft schnell
ein Stein des Anstoßes. Deshalb verbrachte
er mehr Zeit in Gerichtssälen als in seinem
Geschäftsführer-Büro. Durch ein bis
heute ungeklärtes Attentat landete Flynt im
Rollstuhl und traktierte seine Umwelt fortan nur
noch mit Hohn, Hass und Spott. Die erbitterte Gerichtsfehde
Larry Flynts gegen das prüde Amerika löste
schließlich den legendären "Porn
War" aus, an dem neben Flynt auch Musiker,
Künstler, Literaten und Filmschaffende beteiligt
waren.
Aus diesem beeindruckenden Stoff webt "Kuckucksnest"-
und "Amadeus"-Regisseur Milos Forman ein
packendes, biografisches Polit-Drama mit dokumentarischem
Charakter. Dank der guten Darsteller - allen voran
Woody Harrelson und Edward Norton - ist dies allerbeste
Unterhaltung.
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