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Hauptmann Fuchs und Leutnant Berger verfolgen den
Weg einer verschwundenen Geldsendung. Frohberger,
Leiter eines Postamtes, kann nicht glauben, dass
einer seiner Mitarbeiter die 10.000 Mark gestohlen
haben soll. Er ist überzeugt, dass alles nur
ein Missverständnis ist. Doch er irrt. Die
Verlockung war für den jungen Postangestellten
Sven Seidel zu groß. Doch der Verdacht fällt
nicht auf ihn, sondern auf andere Kollegen. Sven
wird deshalb von Gewissensbissen gequält, bereut
seinen unüberlegten Schritt und vertraut sich
in seiner Verzweiflung seinen Eltern an. Aus Liebe
zu seinem Sohn und aus Angst um den Ruf seiner Familie
versucht Svens Vater, die Tat zu vertuschen. Er
missbraucht dafür seine dienstliche Stellung
bei der Post und nimmt bewusst in Kauf, dass der
Verdacht der Unterschlagung dadurch auf einen Unschuldigen
fallen könnte. Doch sein Plan scheitert. Sein
Eingreifen hat tragische Folgen ...
Gudrun Ritter feiert am 16. November 2006 ihren
70. Geburtstag. Geboren wurde die Vollblutschauspielerin
1936 in Marienberg im Erzgebirge. Die Puppenspielerin
studierte von 1956-1959 an der Theaterhochschule
in Leipzig und ging mit ihrem Diplom nach Berlin
ans Deutsche Theater, auf dessen Bühne sie
noch immer zuhause ist. Dass sie eine Charakterdarstellerin
von Format ist, beweist die große Spannweite
ihrer Bühnen-, Film- und Fernsehrollen. Auf
der Bühne war sie u.a. "Elektra",
die Elisabeth in "Maria Stuart" oder "Miss
Sara Sampson". Bleibende, herausragende Rollen
spielte sie u.a. in Spielfilmen wie "Verbotene
Liebe" oder "Jadup und Boel", im
Fernsehen in dem Weihnachtsklassiker "Die Weihnachtsgans
Auguste", in "Späte Ankunft"
an der Seite des unvergessenen Kurt Böwe oder
in diesem Jahr mit Götz George und Dagmar Manzel
in "Als der Fremde kam". Auch in den erfolgreichen
Krimi-Serien "Polizeiruf" und "Tatort"
hinterließ sie Eindruck, spielte virtuos "Eine
nette Person" in der gleichnamigen Polizeiruf-Folge
und beweist auch in diesem Polizeiruf ihre Vielseitigkeit.
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