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Man schreibt das Jahr 1885. In der Residenzstadt
Ilmingen bereitet man das alljährliche Musikfest
vor. Als illustren Gast erwartet man die berühmte
Sängerin Maddalena dall'Orto von der New Yorker
Metropolitan Opera. Als sie eintrifft, erkennt Fränze
von Klebs in der gefeierten Künstlerin gerührt
ihre Nichte Magda von Schwartze wieder. Sie hat
eine große Karriere gemacht, seitdem sie Ilmingen
vor Jahren verließ, völlig zerstritten
mit ihrem strengen Vater, Oberst a.D. Leopold von
Schwartze.
Fortan existierte für ihn nur noch seine jüngere
Tochter Marie. Dem Domorganisten Franz Heffterdingk
gelingt es, den alten Herrn wieder versöhnlich
zu stimmen. Magda ist glücklich darüber,
bis ihr die bittere Vergangenheit in Gestalt des
dubiosen Bankdirektors von Keller erneut entgegentritt.
Magda verachtet ihn. Er hat sie vor Jahren, als
sie von ihm schwanger war, im Stich gelassen. Dennoch
verlangt ihr Vater, als er von ihrem unehelichen
Kind hört, dass Magda den charakterlosen Mann
heiratet, weil er sich einredet, nur so könne
die Ehre der Familie wiederhergestellt werden.
Ein gefühlvolles Melodram um Liebe, Leidenschaft
und verletzten Stolz nach dem gleichnamigen Schauspiel
von Hermann Sudermann. Carl Froelich inszenierte
es 1938 mit Starbesetzung. Neben Zarah Leander,
damals schon zum Superstar der UFA aufgestiegen,
spielt Heinrich George den Vater.
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