Heimat

Spielfilm Deutschland 1938
Regie Carl Froelich
Drehbuch Harald Braun, nach dem gleichnamigen Schauspiel von Hermann Sudermann
Musik Theo Mackeben
Kamera Franz Weihmayr
Darsteller Leopold von Schwartze - Heinrich George
Magda von Schwartze - Zarah Leander
Marie von Schwartze - Ruth Hellberg
Fränze von Klebs - Lina Carstens
Franz Heffterdingk - Paul Hörbiger
Bankdirektor von Keller - Franz Schafheitlin
Ludwig Prinz von Ilmingen - Georg Alexander
Rohrmoser - Leo Slezak
Poldi - Babsi Schultz-Reckewell
Max von Wendlowsky - Hans Nielsen
und andere

Man schreibt das Jahr 1885. In der Residenzstadt Ilmingen bereitet man das alljährliche Musikfest vor. Als illustren Gast erwartet man die berühmte Sängerin Maddalena dall'Orto von der New Yorker Metropolitan Opera. Als sie eintrifft, erkennt Fränze von Klebs in der gefeierten Künstlerin gerührt ihre Nichte Magda von Schwartze wieder. Sie hat eine große Karriere gemacht, seitdem sie Ilmingen vor Jahren verließ, völlig zerstritten mit ihrem strengen Vater, Oberst a.D. Leopold von Schwartze.

Fortan existierte für ihn nur noch seine jüngere Tochter Marie. Dem Domorganisten Franz Heffterdingk gelingt es, den alten Herrn wieder versöhnlich zu stimmen. Magda ist glücklich darüber, bis ihr die bittere Vergangenheit in Gestalt des dubiosen Bankdirektors von Keller erneut entgegentritt. Magda verachtet ihn. Er hat sie vor Jahren, als sie von ihm schwanger war, im Stich gelassen. Dennoch verlangt ihr Vater, als er von ihrem unehelichen Kind hört, dass Magda den charakterlosen Mann heiratet, weil er sich einredet, nur so könne die Ehre der Familie wiederhergestellt werden.

Ein gefühlvolles Melodram um Liebe, Leidenschaft und verletzten Stolz nach dem gleichnamigen Schauspiel von Hermann Sudermann. Carl Froelich inszenierte es 1938 mit Starbesetzung. Neben Zarah Leander, damals schon zum Superstar der UFA aufgestiegen, spielt Heinrich George den Vater.
   

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