Meine Tochter, mein Leben

Deutscher Spielfilm von
Regie Bodo Fürneisen
Drehbuch Rodica Döhnert
Musik Rainer Oleak
Kamera Sebastian Richter
Darsteller Ruth Lorentz - Thekla Carola Wied
Lea Lorentz - Chiara Schoras
Björn Reschke - Matthias Koeberlin
Robert Sturm - Michael Mendl
Thomas Rauchfuß - Ulrich Wiggers
Dr. Seelbinder - Timothy Peach
Peter Weiland - Peter Davor
Dr. Klausen - Günter Barton
Gudrun Fischer - Ursula Staack
Ina Rabenalt - Renate Geißler
u.a.

Ruth Lorentz ist eine attraktive, selbstbewusste Frau Anfang 50. Seit der Geburt ihrer Tochter Lea und der Trennung von deren Vater, einem verheirateten Kunstprofessor, hat Ruth sich auf keine Partnerschaft mehr eingelassen. Um Lea bessere Zukunftsperspektiven bieten zu können, studierte sie Betriebswirtschaft statt Kunst und brachte es so bis zur Marketing-Chefin einer namhaften Druckerei. Für ihre Tochter wollte sie immer nur das Beste, doch dabei hat sie Lea mit ihrer Liebe beinahe erstickt. Nun ist Lea Mitte 20 und nabelt sich von der Mutter ab. Sie schmeißt ihr ungeliebtes BWL-Studium, um sich ganz der Malerei zu widmen - ein Wunsch, den Ruth sich selbst einst versagen musste. Ruth ist enttäuscht und führt die ungute Entwicklung auf den schlechten Einfluss von Leas Freund Björn zurück, der in Ruths Augen ein Tagträumer ist. Plötzlich beginnt Lea an schweren Lähmungserscheinungen zu leiden, worauf die Ärzte Multiple Sklerose diagnostizieren.

Mutter und Tochter müssen sich mit der Krankheit - und so auch mit ihrer engen Beziehung - auseinandersetzen. Dabei keimt in Ruth ein fürchterlicher Verdacht: Lea könnte durch den intensiven Kontakt mit Lösungsmitteln erkrankt sein, denen sie während ihres Studentenjobs in Ruths Druckerei ausgesetzt war. Gegen Leas Willen setzt Ruth alles daran, diesen Verdacht zu erhärten. Die Firma schaltet sofort den knallharten Werksanwalt Robert Sturm ein - ausgerechnet Ruths alte Jugendliebe, mit dem sie gerade erst wieder Kontakt aufgenommen hat. Als sich herausstellt, dass mehrere Arbeiter der Druckerei ähnliche Symptome wie Lea zeigen, muss Robert sich zwischen seiner Karriere und seiner Loyalität gegenüber Ruth entscheiden.

"Meine Tochter, mein Leben" ist ein sensibel inszeniertes und hervorragend gespieltes Drama über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Thekla Carola Wied ist in einer Paraderolle zu sehen. An ihrer Seite überzeugen Chiara Schoras, Matthias Koeberlin, Timothy Peach, Ulrich Wiggers und Charakterkopf Michael Mendl. Bodo Fürneisen inszenierte nach einer Vorlage der renommierten Autorin Rodica Döhnert, deren Buch zu "Florian - Liebe aus ganzem Herzen" mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet wurde.
   

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