Polizeiruf 110 "Thanners neuer Job"

Kriminalfilm von 1991
Regie Bodo Fürneisen
Drehbuch Veith von Fürstenberg
Musik Rainer Oleak
Kamera Werner Helbig
Darsteller Hauptkommissar Fuchs - Peter Borgelt
Hauptkommissar Thanner - Eberhard Feik
Oberkommissar Grawe - Andreas Schmidt-Schaller
Kalle - Thomas Lawincky
Helmut - Jens Knospe
Birgit - Cathlen Gawlich
Kai - Matthias Poppe
Arnold - Jens-Uwe Bogadtke
Adelheid - Astrid Bless

So hat sich Kommissar Thanner die Arbeit in Berlin nicht vorgestellt. Von Duisburg an die Spree versetzt, wo er eine Arbeitsgruppe der Kripo leiten soll, geht es gleich am ersten Tag seiner Ankunft um Leben und Tod. Rechtsradikale Jugendliche haben eine Bank überfallen und die Kunden als Geiseln genommen. Hauptkommissar Fuchs lässt sich gegen die Geiseln austauschen. Die in die Enge getriebenen Jugendlichen schrecken auch vor Mord nicht zurück. Ein Amoklauf beginnt, bei dem Fuchs in Lebensgefahr gerät. Obwohl der frisch aus dem Westen importierte Chef bei seinen Ostkollegen Misstrauen, ja Aggression, auslöst, ist nun Zusammenarbeit gefragt.

"Niemals Schauspieler werden!" - das war sein Kinderschwur. Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, fand Peter Borgelt die ständigen Ortwechsel seiner Eltern alles andere als berauschend. Jahre später hatte er jedoch Gefallen an dem Beruf gefunden und die Bühnen von Meinigen, Halberstadt, Magdeburg, Leipzig, Schwerin sowie Berlin wurden zu seinem Lebensmittelpunkt.

Ab 1971 bestimmten dann das Fernsehen und die Rolle des Hauptmann Fuchs im Polizeiruf 110 Peter Borgelts Schauspielerleben. Als Kommissar der leisen Töne ermittelte er in über 80 Folgen und nahm 1991 seinen Abschied mit der Folge "Thanners neuer Job". Für andere populäre Rollen - hin und wieder zeigte er in Lustspielen sein komödiantisches Talent - blieb wenig Zeit, für Altersrollen auch nicht. Das, was er am meisten fürchtete, "ein langes, unheilbares Leiden", wurde sein Schicksal. 66-jährig verstarb Borgelt am 18.03.1994 an Krebs.

   

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