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Der Mordfall Solms droht die Freundschaft zwischen
Schmücke und Schneider zu belasten. Hat Herbert
Schmücke zu Beginn der Ermittlungen wirklich
nicht gewusst, dass der Tatverdächtige der
Sohn seiner Schwester ist? Alle Indizien sprechen
gegen den jungen erfolgreichen Sänger. Daniel
Cross wurde in seiner Garderobe mit einem blutigen
Messer in der Hand neben der Leiche eines Unbekannten
überrascht. Doch er bestreitet die Tat und
behauptet, den Ermordeten nicht gekannt zu haben.
Auch sein Manager, Peter Flemming, hält ihn
für unschuldig. Der Tote kann als Marc Solms,
ein Hallenser Dealer, identifiziert werden. Als
die Kommissare ermitteln, dass er auch Daniel Cross
mit Rauschgift beliefert hat, scheint der Fall gelöst
zu sein.
Überraschend wird Daniel Cross jedoch durch
seine Mutter entlastet, die sich selbst des Mordes
bezichtigt. Hat sie Solms wirklich getötet,
oder will sie so nur ihren Sohn schützen? Herbert
Schmücke hatte seine Schwester Gabriele zuletzt
vor dreißig Jahren gesehen. Seit ihrer Flucht
in den Westen hatten die Geschwister keinen Kontakt
mehr zueinander. Am Tag nach dem Mord stand sie
plötzlich in Schmückes Büro und verlangte
von ihrem überraschten Bruder, dass er die
Unschuld ihres Sohnes beweisen soll. Eigentlich
müsste Herbert Schmücke den Mordfall Solms
wegen Befangenheit abgeben. Aber genau das kann
er nicht. Herbert Schneider versteht seinen Freund
und gibt ihm noch einmal 24 Stunden Zeit für
die Aufklärung des Falls.
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