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Es
kommt zwischen Don Camillo und Peppone kein Frieden
auf: Zankapfel ist dieses Mal Peppones Kandidatur
für die Parlamentswahlen in Rom. Hochwürden
Don Camillo will um jeden Preis verhindern, dass
der Kommunist die Wahl gewinnt - einerseits, um
Peppone eins auszuwischen, vielleicht aber auch
aus Furcht, im Falle eines kommunistischen Wahlsiegs
seinen Lieblingsfeind zu verlieren. Aber Peppone
kann sich ohnehin nicht so recht auf seinen Wahlkampf
konzentrieren: Er hat nur noch Augen für seine
Sekretärin, die hübsche Genossin Clotilde.
Doch obwohl Don Camillo auf seine ganz eigene Weise
dafür sorgt, dass Peppone keinen Ehebruch begeht,
und dieser ihm zu Dank verpflichtet sein müsste,
wird die alte Fehde unermüdlich fortgesetzt.
Anlässe zum Streit gibt es schließlich
reichlich. Da wäre zum Beispiel Don Camillos
Plan, einen neuen Kirchturm zu bauen. Dieses Vorhaben
bedarf allerdings der Zustimmung Peppones als Bürgermeister
- die er natürlich verweigert. Bis sich herausstellt,
dass er für seine Parlaments-Kandidatur den
Abschluss der 5. Schulklasse nachholen muss. Also
gehen die zwei Gegner einen Kuhhandel ein: Peppones
schriftlichen Segen für den Bau des Turms im
Tausch gegen ein dezentes Zuspielen der Prüfungsaufgaben
aus Don Camillos Lager.
Dann kommt der große Wahltag. Und siehe da,
Peppone geht als strahlender Sieger aus dem Urnengang
hervor. Nun wartet ein hohes Amt in Rom auf den
Genossen. Aber so richtig freuen kann er sich darüber
nicht. Zu sehr hängt er an seinem Heimatort
Brescello - und, wer weiß, vielleicht ja auch
an Don Camillo. Am Bahnhof kommt es zu einem Abschied,
den man fast traurig nennen könnte - wenn er
nicht zu guter Letzt noch eine unerwartete Wendung
nehmen würde.
"Die große Schlacht des Don Camillo"
ist der dritte Teil in der erfolgreichen Reihe der
"Don Camillo und Peppone"-Filme. Voller
Einfallsreichtum, deftigem Witz und reichlich Charme
schreibt der Film die Geschichte des ewigen Kampfes
zwischen dem schlagkräftigen Pfarrer und dem
gewieften Kommunisten fort. In den Hauptrollen glänzen
einmal mehr der französische Starkomiker Fernandel
und der Italiener Gino Cervi.
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