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Über
Jahre hinweg lieferten sich der Kommunist Peppone
und der Pfarrer Don Camillo einen Kleinkrieg um
das Seelenheil der Bürger ihrer kleinen Heimatstadt
Brescello. Damit scheint es nun jedoch vorbei zu
sein, denn Hochwürden Don Camillo wurde vom
Papst in den Vatikan berufen, während Peppone
es zum Senator in Rom gebracht hat. Es dauert jedoch
nicht lange, bis das Heimweh der beiden so groß
wird, dass sie ihrem geliebten Brescello einen Besuch
abstatten. Dort wurde der Kampf zwischen Kirche
und Kommunismus auch von ihren Nachfolgern nicht
beigelegt. Und so finden die nimmermüden Streithähne
Don Camillo und Peppone reichlich Gelegenheit, ihre
alte Fehde fortzusetzen.
Vom Leben in der Großstadt geschult, sind
die Methoden der beiden allerdings noch gewitzter
geworden. Anlässe zum Streit finden sich ohnehin
zur Genüge: Soll die kleine Kapelle mit dem
wundertätigen Madonnenbild tatsächlich
abgerissen werden, damit an ihrer Stelle ein Gewerkschaftshaus
errichtet werden kann? Wird Peppone sich von seinem
Lieblingsfeind Don Camillo dazu überreden lassen,
einer kirchlichen Trauung seines Sohnes mit der
gläubigen Rosetta zuzustimmen? Und wie wird
Don Camillo verhindern, dass zum Begräbnis
eines "Roten" die Kirchenglocken geläutet
werden - immerhin wollen Peppones Kameraden einen
eigenen Glockenturm errichten.
Seinen Höhepunkt erreicht der endlose Kampf,
als Peppone zum Generalstreik aufruft, nachdem die
kirchlichen Würdenträger den Allerwertesten
einer Genossin mit roter Farbe verschönert
haben. Vermutlich würden Don Camillo und Peppone
bis an ihr Lebensende Streiche gegeneinander aushecken
- wären ihre Vorgesetzten nicht der Meinung,
dass man so energiegeladene Charaktere sinnvoller
einsetzen kann. Und so kehren Monsignore Don Camillo
und Senator Peppone schweren Herzens in die Hauptstadt
zurück. Bis zur nächsten Runde.
Mit "Hochwürden Don Camillo" geht
die erfolgreiche Reihe der "Don Camillo und
Peppone"-Filme in eine weitere Runde. Humorvoll
und charmant wie seine Vorgänger erzählt
der Film von dem spaßigen Schlagabtausch der
beiden nimmermüden Kontrahenten. In den Hauptrollen
glänzen wie immer die Erzkomödianten Fernandel
und Gino Cervi.
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