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Der Lieblingssohn
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Familiendrama,
Frankreich, 1994
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| Regie |
Nicole
Garcia |
| Drehbuch |
Nicole Garcia, François Dupeyron, Jacques Fieschi
und Jerôme Tonnerre |
| Musik |
Philippe
Sarde |
| Kamera |
Eric
Gautier |
| Länge |
97
min |
| Darsteller |
Gérard
Lanvin, Bernard Giraudeau, Jean-Marc Barr, Roberto Herlitzka,
Margherita Buy, Pierre Mondy, Karin Viard, Antoinette Moya,
Marc Berman, Philippe Duclos, Karine Viard, Valentine Varela,
Jean-Pierre Becker
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Der
Hotelier Jean-Paul Mantegna hat sich übernommen
und wird von einem Kredithai unter Druck gesetzt.
Widerwillig bittet er seinen erfolgreichen Bruder
Philippe um Hilfe, doch es kommt zum Streit. Auch
sein jüngerer Bruder Francis hat kein Geld.
Jean-Paul schließt eine fingierte Versicherung
auf seinen herzkranken Immigranten-Vater Raphael
ab. Als er plötzlich verschwindet, starten
die drei sich fremdgewordenen Brüder eine Suche,
die sie mit ihrer eigenen Vergangenheit und verborgenen
Gefühlen konfrontiert.
Der Filmschauspielerin und Regisseurin Nicole Garcia
("Place Vendôme") inszenierte ein
subtiles Brüder-Drama, das eindringlich eine
Atmosphäre der Einsamkeit und Erinnerung beschwört.
Es ist zugleich das hervorragend gespielte Porträt
einer zweiten Einwanderer-Generation, die sich für
den gesellschaftlichen Erfolg so sehr angepasst
hat, dass ihr die Vergangenheit zum Ballast geworden
ist. Gérard Lanvin erhielt für seine
schauspielerische Leistung 1995 den César
als bester Darsteller.
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