Die letzte Welle

Spielfilm aus den USA von 1997
Regie Will Geiger
Drehbuch Will Geiger
Musik Sean Murray
Kamera Harris Done
Darsteller Noah - Gregg Rainwater
Schwartz - Robert Caso
Jeb - Troy Fazio
Lance - Mark Matheisen
Bob - Vaughn Roberts
Pater Delbert - Brian Brophy
Natalia - Natasha Ivanova
Schwester Susan - Beth Bates
Leila - Jenna Bodnar
Schwester Margaret - Nancy Wolfe
und andere

"Die letzte Welle" ist ein emotional anrührendes und zugleich witziges Roadmovie über Freundschaft und Solidarität angesichts des Todes. Der durch spektakuläre Surf-Aufnahmen nebst hervorragendem Darstellerensemble überzeugende Film erteilt dem Zuschauer eine sinnliche Lektion über die Liebe zum Meer. Für sein ungewöhnliches und bewegendes Independent-Debüt wurde Regisseur und Drehbuchautor Will Geiger 1997 auf dem Los Angeles Filmfestival mit dem Zuschauerpreis geehrt.

Vier Freunde, die gemeinsam im Norden Kaliforniens aufwuchsen, treffen sich sieben Jahre nach der High School erstmals wieder, um ihren an Leukämie erkrankten Freund Bob in der Krebsklinik zu besuchen. Die leidenschaftlichen Wellenreiter wollen ihr Versprechen einlösen und den Todkranken zu einem letzten Surftrip an ihren Lieblingsstrand in Baja, Mexiko, mitnehmen. Doch Bob will davon nichts wissen, weil er durch die Chemotherapie eine Glatze bekommen hat und sich schämt, dass seine Freunde ihn in diesem elenden Zustand sehen.

Aus Solidarität und Mitgefühl rasieren Noah, Jeb, Schwartz und Lance sich die Köpfe, entführen Bob aus dem Krankenhaus und machen sich auf den Weg. Während der langen, abenteuerlichen Fahrt brechen alte Wunden auf und die Jungs werden nacheinander von Sinnkrisen gepackt. Der Rebell Jeb ist bestimmt der einzige Surfer auf der Welt, der auf der Geige Brahms spielen kann. Allerdings musste er wegen Drogenkonsums, dem er seit der High School nicht entsagen kann, hinter Gitter.

Schwartz hat erhebliche Zweifel an seiner Berufung als Arzt. Noah läuft vor seiner schwangeren Frau davon. Und Lance gesteht seinen Freunden kleinlaut, dass hinter seiner geflunkerten Schauspielerkarriere nur ein kleiner Auftritt in einem Pornofilm steckt. Die verzweifelte Bemühung um ihren sterbenden Freund konfrontiert alle vier jungen Männer mit dem Sinn des Lebens. Durch den Geheimtipp eines mexikanischen Padres, der nicht nur Autos repariert, sondern auch surft, gelangen die Jungs am Ende ihrer Reise an einen Strand mit magischen Wellen, so hoch, wie keiner von ihnen sie jemals gesehen hat ...
   

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