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Im Jahre 1960 erfährt Großbauer Walter
Wagemühl aus dem Westen, dass es mit ihm zu
Ende geht. Um den Hof in treue Hände übergeben
zu können, schickt er seine Adoptivtochter
Catharina zwecks Heirat in den Osten zu seinem patenten
Neffen Ewald. Den bringt das überraschende
Ansinnen gewaltig in die Zwickmühle. Im Studium
kurz vor dem Examen stehend, haben ihm die Universitätsfunktionäre
eine wissenschaftliche Karriere zugedacht. Dabei
wünscht Ewald nichts sehnlicher, als Vorsitzender
der sozialistischen Genossenschaft in Hullerbusch
zu werden. Und nun auch noch dies...
Angesichts der besonderen familiären Umstände
und seiner wiedererwachenden Jugendliebe zu Catharina
gerät Ewalds Überzeugung immerhin ins
Wanken, und er stimmt der Verlobung zu, um Zeit
zu gewinnen. Hoch zufrieden mit dem vorläufigen
Stand der Dinge ist auch Ewalds Vater Ernst, Onkel
Walters verfeindeter Bruder, der der kollektiven
Landwirtschaft lieber heute als morgen den Rücken
zukehren würde. So hoffen alle Beteiligten
auf eine ihnen genehme Wendung des Schicksals. Doch
der schlaue Onkel Walter hat in sein Testament eine
ganz besondere Klausel eingebaut ...
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