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Die Nachrichten
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Literaturverfilmung,
Deutschland, 2004
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| Regie |
Matti
Geschonneck |
| Drehbuch |
Alexander Osang |
| Musik |
Hans
P. Ströer |
| Kamera |
Wedigo
von Schultzendorff |
| Darsteller |
Jan
Josef Liefers, Nina Kunzendorf, Uwe Kockisch, Dagmar Manzel,
Henry Hübchen, Thomas Thieme, Anna Schudt, Herbert
Feuerstein, Marie Gruber, Udo Samel, Christine Schorn, Hermann
Beyer, Ingeborg Westphal
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"Die Nachrichten" erzählt die Geschichte
des Hamburger Nachrichtensprechers Jan Landers.
Endlich im Westen angekommen, holt ihn der Osten
ein. Das Gerücht, er habe für die Stasi
gearbeitet, stellt alles in Frage.
Aufgewachsen in Ost-Berlin, hat er in den Jahren
nach der Wende schnell Karriere gemacht. Vom Wetterfrosch
eines Lokalsenders zu dem Mann, der jeden Abend
die Nachrichten liest. Und wenn es nach seinem Chef
geht, soll er bald befördert werden. Fünf
Jahre nach der Wende - so weit hat es in der Medienbranche
noch kein Ostdeutscher gebracht! Auch privat könnte
es nicht besser laufen: Jan Landers plant den Umzug
in eine repräsentative Wohnung. Und er lernt
Margarethe kennen, die Frau seines Lebens. Keine
schlechte Partie, denn Margarethe stammt aus einer
der reichsten Hamburger Familien, ist Tochter des
Brauereibesitzers Johannes Beer. So gehört
Landers zu denen, von denen man sagt, dass sie es
geschafft haben. Bis zu dem Moment, wo das Blatt
sich wendet: Doris Theyssen, Journalistin beim "Spiegel",
bekommt den Auftrag, einen Artikel über "Erfolgreiche
Ossis" zu schreiben. Sie ruft ihren guten Freund
Bernhard Blöger an, der in Berlin die Gauck-Behörde
leitet. Routinemäßig wird eine Anfrage
an alle Außenstellen geschickt. Auf der Liste
mit den Namen von Sportlern, Schauspielern und Geschäftsleuten
findet sich nun auch der Name Landers. Durch Zufall
findet sich der Hinweis auf einer Karteikarte mit
dem IM-Decknamen "Pankow". Damit beginnt
für Thomas Raschke und Doris Theyssen ein Wettlauf
um mögliche Akten, um vage Gerüchte und
die bessere Geschichte. Bald ist ein angeblicher
Führungsoffizier gefunden: Carsten Zelewski,
der heute zurückgezogen in einer Neubausiedlung
in Neubrandenburg lebt. Nach Jahren endlich im Westen
angekommen, holt ihn der Osten unvermittelt ein.
Landers ist sich keiner Schuld bewusst. Er kann
sich nicht erinnern, jemals für die Stasi gearbeitet
zu haben. Warum aber gibt es eine Karteikarte mit
seinem Namen? Jene Karteikarte ist mittlerweile
im Besitz von Journalist Raschke. Eine zugehörige
Akte findet sich nicht. Doch Raschke reicht es für
die Neubrandenburger Wochenausgabe. Währenddessen
setzt Doris Theyssen auf den ehemaligen Führungsoffizier
Zelewski. Sie bietet Geld gegen Information, träumt
von der großen Titelgeschichte im Hamburger
Magazin.
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