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Ein Unbekannter hat in den letzten Monaten in mehreren
anhaltischen Dörfern Pferde getötet. Bisher
blieben alle Ermittlungen ergebnislos. Herbert Schmücke,
der neue Kommissar aus Halle, muss den Fall übernehmen
und wird aufs Land geschickt, um endlich dem Pferdemörder
das Handwerk zu legen. Sein alter Freund, Kommissar
Herbert Schneider, der auf dem Lande lebt, und den
Schmücke als Partner zur Klärung dieses
Falles anfordert, führt ihn in das Dorf ein.
Doch schon in der ersten Nacht nach ihrer Ankunft
schlägt der Pferdemörder erneut zu. Auch
die Bürgerwehr, die die Bauern gegründet
haben, um ihre Tiere zu schützen, konnte das
Verbrechen nicht verhindern. Der Fall spitzt sich
zu, als das Verschwinden eines Bauern bemerkt wird.
Kampfspuren auf der Koppel neben dem toten Pferd
lassen vermuten, dass Manfred Löffler das Opfer
des Pferdemörders geworden ist. Der Verschwundene
ist ein Außenseiter und vielen Leuten ein
Dorn im Auge. Er hat seine Familie drangsaliert
und sich gegen den wirtschaftlichen Aufschwung auf
dem Löfflerhof gestellt. Als bekannt wird,
welche nächtliche Tragödie sich auf der
Koppel am Löfflerhof abgespielt haben soll
und warum Manfred Löffler sterben musste, erschüttert
das Geschehene das Dorf.
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