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Wieder einmal falscher Alarm für die Leipziger
Kripo. Die Teile einer angeblichen Frauenleiche
im Container entpuppen sich als Prothese. Keine
halbe Stunde später gibt es in unmittelbarer
Nähe dann doch eine Tote. Ein junges Mädchen
wurde in ihrem Elternhaus erschlagen und ist eine
Treppe hinuntergestürzt. Das Fatale an dem
Fall ist, dass Hauptkommissar Kain das Mädchen
eben noch auf der Straße gesehen hatte. Sie
war in einen Streit mit ihrem Freund verwickelt
und von ihm gewaltsam zurück ins Haus gedrängt
worden. Obwohl er eine Routineüberprüfung
veranlasst hatte, macht sich Kain große Vorwürfe,
nicht selbst eingegriffen zu haben. Er findet den
offensichtlichen Täter als Martin Kubelka in
einer Datei des BKA. Die Speichel-Analyse stimmt
mit seinen Werten überein. Für Kain ist
der Fall aufgeklärt. Ohne die Sperma-Analyse
abzuwarten, erwirkt er bei der Staatsanwältin
einen Haftbefehl. Doch am nächsten Tag ist
Kubelka wieder auf freiem Fuß - auf Grund
mangelnder Beweise. Aber Kain gibt nicht auf und
ermittelt im Rotlichtmilieu, in dem Martin verkehrt
hat. Doch die Auskünfte, die er von einer Bardame
in Jost Sieberts Club "temps perdu" bekommt,
lassen ihn an der eigenen Version zweifeln.
Hauptkommissar Ehrlicher drängt seinen Kollegen
zu einer klärenden Aussprache mit dem Verdächtigen.
Als Kubelka Kain anruft, um ihm wichtige Informationen
zum Mord an Tanja, die er wegen ihrer roten Haare
"Rotkäppchen" nannte, zu geben, ist
der Kommissar deshalb doppelt erleichtert. Doch
am vereinbarten Treffpunkt fällt ihm Martin
Kubelka vom Brückengeländer vor die Füße
und wird anschließend von einem Laster überrollt.
Als die Kollegen von der Mordkommission eintreffen,
kommt Kain in Erklärungsnotstand, zumal ihn
wenig später auch noch eine ältere Zeugin
als den Mann identifiziert, der dem Toten auf der
Brücke den Schlag versetzt haben soll. Hat
der Kommissar seine Kompetenzen überschritten
oder aus Schuldbewusstsein Selbstjustiz verübt?
Kain wird vom Dienst suspendiert und entgeht nur
knapp der Untersuchungshaft. Es ist nun an Ehrlicher,
seinem Freund zu helfen ...
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