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Am liebsten würde Erwin Strunz sich nur um
seine geliebten Süßkartoffeln kümmern.
Doch ein Anruf vom Arbeitsamt reißt den arbeitslosen
Werkzeugmacher, der mit Gattin Erika in der Laube
seines Schrebergartens wohnt, jäh aus dem Idyll:
Strunz lebt von der Stütze und muss daher jeden
"zumutbaren" Job annehmen - auch den des
Landesvaters. Denn drei Wochen vor der Wahl musste
Ministerpräsident Uwe Achimsen mit Verdacht
auf Herzinfarkt in die Klinik. Seine Gattin Heide
und Minister Feddersen haben die geniale Idee, Achimsens
geheimen Doppelgänger Strunz zu reaktivieren
- schließlich hat der schon eine gewisse Erfahrung
im Regierungshandwerk. Kleider machen Leute, und
so ist Strunz in Achimsens Nadelstreifenanzug äußerlich
nicht von einem Vollblutpolitiker zu unterscheiden.
Doch gleich in seiner ersten Ansprache verblüfft
der passionierte Schrebergärtner die Fraktion
mit einem neuen Speiseplan: Süßkartoffeln
gehört die Zukunft. Wie schon in seiner ersten
Mission nutzt der arbeitslose Strunz die Chance,
in die Politik einzugreifen, und zwar im Sinne der
kleinen Leute, deren Interessen er von den Schreibtischtätern
und Lobbyisten grob vernachlässigt sieht. Als
Strunz auch noch im TV-Rededuell den angriffslustigen
politischen Gegner Heinz Buber als Produzent von
Sprechblasen entlarvt und den Bau der ungeliebten
Flughafen-Startbahn abbläst, liegt er in den
Umfragen vorn. Nicht ganz so gut ergeht es dem echten
Ministerpräsidenten, der zur Tarnung in Strunz?
Rolle schlüpft und so im Krankenhaus die Behandlung
eines normalen Kassenpatienten über sich ergehen
lassen muss ...
In "Wieder im Amt - Der Job seines Lebens 2"
schlüpft der beliebte Kabarettist und Schauspieler
Wolfgang Stumph erneut in die Doppelrolle des Arbeitslosen
und des Ministerpräsidenten. Katharina Thalbach
und Katja Riemann spielen die beiden Gattinnen,
die ihre liebe Not mit den jeweiligen Ehemännern
haben. Auch die weiteren Rollen sind mit Götz
Schubert, Deborah Kaufmann und Wolfgang Stumphs
Tochter Stephanie als Achimsens Tochter Heike bestens
besetzt. Regisseur Hajo Gies inszenierte die hochtourige
Verwechslungskomödie nach dem Buch von Claus
Tinney.
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