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Roger Moore zeigte sich in seinem dritten James-Bond-Auftritt
(zugleich der letzte im MDR-Bond-Sommer) in Hochform,
Curd Jürgens als sein wahnsinniger Gegenspieler
nicht minder. Als Erzschurke Stromberg gebietet
er über ein Imperium, das seinesgleichen sucht,
angefangen von der Unterwasserresidenz "Atlantis"
bis hin zum Supertanker "Liparus" mit
seinem brisanten Geheimnis im Bauch. Für dieses
Monstrum musste bei der Produktion eigens eine neue
Filmhalle ("007" genannt) gebaut werden.
Auch sonst beeindruckt die 13 Millionen Dollar-Produktion
mit einem enormen technischen Aufwand.
In London und Moskau herrscht große Aufregung:
Ein britisches und ein russisches Atom-U-Boot, beide
mit Nuklearraketen bestückt, sind spurlos verschwunden.
Ein Fall für James Bond, entscheidet man beim
Secret Service. Der KGB wiederum bietet seine Staragentin
Anya Amasova auf. Anscheinend hängt das mysteriöse
Verschwinden der U-Boote mit einem neuen Ortungssystem
zusammen, mit dem es möglich war, ihren streng
geheimen Kurs auszumachen.
Bond entdeckt bald, dass die attraktive Kollegin
aus Moskau ebenso wie er hinter einem Mikrofilm
her ist, der Licht in die dunkle Angelegenheit bringen
könnte. Außerdem macht noch ein schrecklicher
Killer Jagd auf den Mikrofilm, ein Hüne mit
einem Stahlgebiss, gegen das selbst Haie nichts
zu bestellen haben. Der mörderische Beißer
steht im Dienst des Reeders Stromberg. Dieser hat
sich bei Sardinien eine riesige Unterwasserresidenz
eingerichtet und will die Welt in einen Atomkrieg
stürzen, um nach der Katastrophe eine neue
Zivilisation im Schoße der Ozeane zu schaffen.
Mit vereinten Kräften treten Bond und Anya
gegen den wahnsinnigen Bösewicht an. Strombergs
Machtmittel scheinen unerschöpflich zu sein,
aber auch was Bond in einem Marathon-Duell dagegen
aufzubieten hat, ist sehr wirkungsvoll.
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