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Typ "Moonraker" entführt. Geheimdienstchef
"M" betraut sofort seinen Spitzenagenten
James Bond mit dem mysteriösen Fall. Nach einem
aufregenden Luftduell mit "Beißer"
schreitet 007 zur Tat. Anscheinend steckt Hugo Drax,
ein größenwahnsinniger Raumfahrt-Industrieller,
hinter der Entführung. Er hat heimlich eine
Raumstation im All errichtet und will von dort aus
die Menschheit auf ungeheuerliche Weise vernichten,
um anschließend eine neue Rasse zu züchten.
Bond kommt dem Schurken auf die Schliche, obwohl
Drax nichts unversucht lässt, ihm den Garaus
zu machen. Erfreulicherweise ist 007 wieder trefflich
bewaffnet worden. Auch findet er in der hübschen
Holly Goodhead eine couragierte Partnerin. Zu zweit
verfolgen sie Drax und seine Gefolgschaft ins All.
In der Raumstation des Erzbösewichts kommt
es zum dramatischen Endkampf, bei dem nicht nur
die Fetzen fliegen ...Der elfte Bond-Film kostete
25 Millionen Dollar. Dafür konnte nicht nur
Production-Designer Ken Adams alle Register ziehen.
Er stattete 007 diesmal u.a. mit einem elektronischen
Blasrohr am Handgelenk und einem Fluchtfahrzeug
aus, mit dem Bond über den Markusplatz in Venedig
"gondeln" kann. Die Freude an der Selbstpersiflage
ist groß in diesem aufwändigen Bond-Spektakel
und wirkt ansteckend.
Mit vielen Filmzitaten wird nicht nur der "Krieg
der Sterne" aufs Korn genommen. 007 behauptet
sich im Kampf mit seinen Gegenspielern auf vielen
pittoresken Schauplätzen. "Beißer"
mit seinem Haifischgebiss macht ihm wieder arg zu
schaffen, aber zu guter Letzt wechselt sogar der
schreckliche Berserker die Fronten und bewahrt den
besten Superagenten aller Zeiten vor dem Verglühen
im All - er wird ja noch gebraucht.
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