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Harry App, ein ebenso kauziger wie erfolgloser Privatdetektiv,
hat endlich eine Chance, zu etwas Geld zu kommen.
Die alte Dame Anni Rose engagiert ihn als Bodyguard
für eine Zugreise in die Schweiz, wo sie mit
Mr. Theo, ihrem Zuchtkaninchen, an einem internationalen
Wettbewerb teilnehmen möchte. Dummerweise fahren
mit demselben Zug zwei Diebe, die einen gestohlenen
Renoir zu ihrem Auftraggeber in die Schweiz bringen
wollen. Der eine ist verkleidet als Pater, der andere
als Hochwürden. Ihnen ist die Versicherungsdetektivin
Jane auf der Spur. Sie ist Schuld, dass App den
Zug zunächst verpasst und er in eine mehr als
turbulente Verfolgungsgeschichte verwickelt wird.
Die Gauner verstecken nämlich den Renoir im
Zug ausgerechnet in Mr. Theos Käfig.
Als die alte Dame im Zugabteil mit einem Kollaps
zusammenbricht, beginnt eine rasante Jagd nach dem
Käfig, denn Mr. Theo kommt mit ins Krankenhaus.
App, der sein Geld verdienen will, und die Gangster,
die ihren Renoir nicht verlieren wollen, immer verfolgt
von Jane, kommen sich ständig in die Quere.
Jane nutzt dabei geschickt Apps Unwissenheit und
Naivität, um ihn als Helfershelfer zu gewinnen.
Das Quartett schafft es schließlich nach Lausanne.
Mr. Theo bekommt den 1. Preis, die Gauner schaffen
beinahe die Übergabe ihres Beutestücks
- und dann kommt alles doch ganz, ganz anders.
Ein turbulenter Klamauk mit verrückten Typen,
verwegenen Verfolgungsjagden und abstrusen Verwechslungen,
gespielt von einer chaotisch-flotten Darstellerriege.
An ihrer Spitze Dieter Hallervorden, "die Urknolle
des deutschen Humors" ("Stern").
Der gebürtige Dessauer ist im September (?)
2005 70 Jahre alt geworden. "Ach du lieber
Harry" ist ein Film, den Dieter Hallervorden
1981 unter der Regie von Louis-de-Funès-Regisseur
Jean Girault drehte. Eine Krimikomödie, die
ihn neben "Alles im Eimer" (1981) und
"Der Doppelgänger" 1984) als Ulk-Master
zu einem Begriff machte. Angefangen hatte Dieter
Hallervorden seine Karriere 1960, als er in West-Berlin
- er hatte 1958 die DDR verlassen - das satirische
Kabarett "Die Wühlmäuse" gründete,
das er bis heute noch erfolgreich betreibt.
Doch bekannt wurde er mit seinen Slapstick-Fernsehauftritten
u.a. in der NDR-Revue "Abramakabra" neben
Helga Feddersen und in seiner mit über 50%
Einschaltquote erfolgreichsten Serie "Nonstop
Nonsens". Ab Anfang der Neunzigerjahre versuchte
er, sein Didi-Blödel-Image abzulegen, was ihm
u.a. mit "Hallervordens Spott Light" ab
Ende 1994 in der ARD auch gelang. 2003 verabschiedete
er sich mit "Spott Light" vom Fernsehen,
gegenwärtig steht er mit seinem Soloprogramm
"Mit dem Gesicht" wieder auf der Bühne
der "Wühlmäuse".
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