Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe

Französischer Spielfilm von 1981
Regie Jean Girault
Drehbuch Louis de Funès und Jean Halain, nach einem Roman von René Fallet
Musik Raymond Lefebvre
Kamera Edmond Richard
Darsteller Claude Ratinier - Louis de Funès
Francis Chérasse - Jean Carmet
Der Außerirdische - Jacques Villeret
Francine - Christine Dejoux
Die Geflügelzüchterin - Claude Gensac
Der Polizeichef - Henri Génès
Der Bürgermeister - Marco Perrin
Catherine Lamouette - Gaëlle Legrand
Robert - Philippe Ruggieri und andere
und andere

In einem abgelegenen französischen Dorf leben zwei alte Weinbauern, Freunde seit vielen Jahren. Claude und Francis lieben den Wein, Pastice und Kohlsuppe. Noch ahnen die beiden nicht, dass diese vorzügliche Kohlsuppe ihr weiteres Schicksal bestimmen wird. Doch eines Nachts ist es so weit: Ein Außerirdischer vom fernen Planeten Oxo landet mit seiner fliegenden Untertasse auf ihrem Gehöft. Er ist so begeistert von der freundlichen Kohlsuppen-Bewirtung, dass er zum Dank die vor vierzig Jahren verstorbene Frau von Claude wiederauferstehen lässt. Doch leider ist sie nun viel zu jung und interessiert sich mehr für die Dorfburschen als für Claude. Als nach diesem Desaster auch noch Claudes Hof einem Vergnügungspark weichen soll, nehmen die beiden das Angebot ihres außerirdischen Freundes an: Sie übersiedeln samt Katze und Anwesen auf den Stern Oxo, um zur Freude der Oxaner Kohl anzubauen und sie in das Geheimnis ihrer Suppe einzuweihen.

Er war 1,60 m klein, hatte eine Glatze, eine Hakennase und ein Gesicht, mit dem er in einer Minute 40 Grimassen schneiden konnte - der große französische Starkomiker Louis de Funès. "Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe", den er 67-jährig drehte, war sein vorletzter Film. 1941 begann er mit der Schauspielerei, doch sein eigentlicher Durchbruch als seltener Typ des leidenschaftlichen Cholerikers gelang ihm erst mit Filmen wie "Balduin, der Geldschrankknacker" (1963), "Der Gendarm von St. Tropez" (1964) und "Fantomas" (1964) mit Jean Marais. Fortan riss sein Erfolgsfaden nicht ab, und er füllte fast 20 Jahre lang die Kinos mit immer neuen Klamotten. Privat galt er als stiller und bescheidener Mann, der zurückgezogen auf seinem Chateau bei Nantes lebte.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved