|
In einem abgelegenen französischen Dorf leben
zwei alte Weinbauern, Freunde seit vielen Jahren.
Claude und Francis lieben den Wein, Pastice und
Kohlsuppe. Noch ahnen die beiden nicht, dass diese
vorzügliche Kohlsuppe ihr weiteres Schicksal
bestimmen wird. Doch eines Nachts ist es so weit:
Ein Außerirdischer vom fernen Planeten Oxo
landet mit seiner fliegenden Untertasse auf ihrem
Gehöft. Er ist so begeistert von der freundlichen
Kohlsuppen-Bewirtung, dass er zum Dank die vor vierzig
Jahren verstorbene Frau von Claude wiederauferstehen
lässt. Doch leider ist sie nun viel zu jung
und interessiert sich mehr für die Dorfburschen
als für Claude. Als nach diesem Desaster auch
noch Claudes Hof einem Vergnügungspark weichen
soll, nehmen die beiden das Angebot ihres außerirdischen
Freundes an: Sie übersiedeln samt Katze und
Anwesen auf den Stern Oxo, um zur Freude der Oxaner
Kohl anzubauen und sie in das Geheimnis ihrer Suppe
einzuweihen.
Er war 1,60 m klein, hatte eine Glatze, eine Hakennase
und ein Gesicht, mit dem er in einer Minute 40 Grimassen
schneiden konnte - der große französische
Starkomiker Louis de Funès. "Louis und
seine außerirdischen Kohlköpfe",
den er 67-jährig drehte, war sein vorletzter
Film. 1941 begann er mit der Schauspielerei, doch
sein eigentlicher Durchbruch als seltener Typ des
leidenschaftlichen Cholerikers gelang ihm erst mit
Filmen wie "Balduin, der Geldschrankknacker"
(1963), "Der Gendarm von St. Tropez" (1964)
und "Fantomas" (1964) mit Jean Marais.
Fortan riss sein Erfolgsfaden nicht ab, und er füllte
fast 20 Jahre lang die Kinos mit immer neuen Klamotten.
Privat galt er als stiller und bescheidener Mann,
der zurückgezogen auf seinem Chateau bei Nantes
lebte.
|