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Unterstützt von den zwei deutschen Schwestern
Philomene und Catherine betreibt der angesehene
Rechtsanwalt Sarret aus Marseille Versicherungsbetrug
im großen Stil: Er verheiratet seine beiden
Geliebten mit reichen Ehemännern, die (k)eines
natürlichen Todes sterben. Als zwei Mitwissern
die Sache zu heiß wird, muss das infernalische
Trio einige Überstunden einlegen, um die abtrünnigen
Komplizen auf eine todsichere Weise zu beseitigen.
Ein authentischer Fall aus dem Jahre 1931 liefert
den Stoff: "Trio Infernal" ist eine bizarr-makabre
schwarze Komödie über Betrug, Mord, Habgier
und eine äußerst extravagante Methode,
sich der Leichen zu entledigen. Durch prägnante
Charakterzeichnungen gelingt Regiedebütant
Francis Girod ("Die Bankiersfrau") mit
seinem prachtvoll ausgestatteten Schauerstück
eine furiose Gratwanderung zwischen makabrem Realismus
und bitterböser Ironie.
"Trio Infernal" sorgte anlässlich
seiner Erstaufführung für eine Sensation.
Besonders die Sequenz der "Opferbeseitigung"
erhitzte seinerzeit die Gemüter. Mithilfe Ennio
Morricones origineller Musik wird aus dieser Szene
ein Meisterstück schwarzen Humors - ebenso
komisch wie grausam.
Neben dem unwiderstehlichen Michel Piccoli brilliert
in der Rolle der skrupellosen, lebenshungrigen Luxusfrau
eine enthemmte und entfesselte Romy Schneider, die
hier endgültig mit ihrem "Sissi"-Image
aufträumt und von der französischen Presse
als "charmantes Monster" gefeiert wurde.
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