|
KGB-General Georgi Koskov hat dem britischen Geheimdienst
zugesagt, in den Westen überzulaufen. James
Bond alias 007, nach einer spektakulären Übung
auf Gibraltar in Hochform, befördert ihn von
Bratislava durch eine Pipeline nach Österreich
und macht anschließend nähere Bekanntschaft
mit der schönen Cellistin Kara Milovy, die
bei Koskovs Flucht eine etwas undurchsichtige Rolle
spielte. Bald stellt sich heraus, dass Koskov auch
den Briten gegenüber mit falschen Karten spielt.
Er lässt sich von seinem skrupellosen Leibwächter
Necros entführen und setzt sich mit unbekanntem
Ziel ab; Bond heftet sich zusammen mit Kara auf
seine Spur. Diese führt zunächst nach
Tanger, wo der dubiose amerikanische Waffenhändler
Brad Whitaker residiert, und dann weiter nach Afghanistan
ins Gebiet der gefürchteten Mudschaheddin.
Timothy Dalton gibt dem Agenten im Dienst Ihrer
Majestät eine neue Note. Er macht die Figur
menschlicher und verzichtet auf die Gentleman-Persiflage
seines "Amtsvorgängers" Roger Moore.
Folgerichtig fehlen die vielen amourösen Abenteuer
eines unwiderstehlichen Charmeurs. Dieser James
Bond begnügt sich mit einer einzigen Liebe:
Kara. Die blonde Musikerin tritt zunächst als
vermeintliche KGB-Killerin in Erscheinung, wird
von Bond jedoch gleich als missbrauchtes Opfer erkannt
und gerettet. Dabei fehlen natürlich weder
atemberaubende Stunts noch die Hightech-Werkzeuge
aus "Q"s Labor.
|