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Commander James Bond hat Pech bei einem Einsatz
auf Kuba und rettet sich vor seinen Verfolgern in
einem Mini-Jet. Mit einer Rakete im Nacken zeigt
007, dass er auch ein wahrer Flugkünstler ist.
Wieder zurück in London, erfährt Bond
vom Tod seines Kollegen 009. Bei einem Einsatz in
Ost-Berlin konnte dieser sich zunächst schwer
verletzt über die Sektorengrenze retten und
sich anschließend mit letzter Kraft in die
britische Botschaft schleppen. In der Hand des Sterbenden
fand man ein berühmtes Juwel: ein kostbares
Fabergé-Ei aus dem Zarenschatz. Besagtes
Ei entpuppt sich zwar als Fälschung, aber es
führt Bond auf die Spur einer geheimnisvollen
Schönen, die in Indien einen Palast bewohnt.
Sie heißt Octopussy und steht in engen Beziehungen
zu dem Prinzen Kamal Khan, der wiederum geheime
Verbindung zu dem ehrgeizigen Sowjet-General Orlov
hat. Zu den umfangreichen Besitztümern der
schönen Octopussy gehört auch ein Zirkus,
der zurzeit in Ostdeutschland gastiert. Mit ihm
will Orlov eine Atombombe in die Bundesrepublik
einschmuggeln und bei einer Vorstellung auf dem
US-Stützpunkt Feldstadt zünden lassen.
Die atomare Katastrophe soll dann als "Betriebsunfall"
den Amerikanern in die Schuhe geschoben werden.
Soweit der heimtückische Plan, der Bond zum
Glück nicht verborgen bleibt. In bewährter
Manier schafft er es daher erneut, die Welt im letzten
Augenblick zu retten.
Regie im 13. James-Bond-Film führte John Glen,
der auch das vorausgegangene Bond-Spektakel "In
geheimer Mission" inszenierte. Roger Moore
spielt den Superagenten hier zum sechsten Mal. Wie
üblich kann 007 sich im Glanze schöner
Frauen sonnen, wenn er nicht gerade haarsträubende
Abenteuer bestehen muss, auch sein technisches Arsenal
kann sich wieder sehen lassen. Vor allem aber setzte
Regisseur John Glen auf spektakuläre Stunts.
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