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"Hotel Paradiso" ist eine vergnügliche
Vaudeville-Komödie, deren glänzend aufgelegtes
prominentes Ensemble - allen voran Alec Guinness
als Möchtegern-Casanova - für turbulenten
Spaß sorgt. Die Atmosphäre der "Belle
Époque" im Paris um 1910 wurde reizvoll
eingefangen. Das Drehbuch entstand nach einem Stück
des Franzosen Georges Feydeau (1862-1921), der heute
noch als unbestrittener Meister dieses Genres gilt.
Benedict Boniface wittert eine Chance, Abwechslung
in seinen trüben Ehealltag an der Seite von
Madame Boniface zu bringen, als er Zeuge eines Ehekrachs
bei seinen Nachbarn wird. Marcelle Cot fühlt
sich von Monsieur Cot vernachlässigt und Boniface
ist nur zu gern bereit, sie zu trösten.
Die Gelegenheit dazu scheint momentan besonders
günstig zu sein, weil Madame Boniface über
Nacht bei ihrer Schwester bleiben will. Zwar schließt
sie ihren Mann bei ihrer Abreise vorsorglich ein,
damit er nicht über die Stränge schlagen
kann, aber dieser entweicht übers Dach zu dem
erhofften Schäferstündchen.
Im Hotel "Paradiso" schickt Boniface sich
an, Madame Cot im Sturm zu erobern. Beide ahnen
nicht, dass dort zur gleichen Stunde auch Monsieur
Cot Quartier bezogen hat, um im Auftrag eines Gerichts
als Experte tätig zu werden. Und nicht nur
er bringt Boniface und Madame Cot in arge Bedrängnis.
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