Hotel Paradiso

Spielfilm aus Großbritannien von 1966
Regie Peter Glenville
Drehbuch Peter Glenville und Jean-Claude Carrière, nach einer Komödie von Georges Feydeau und Maurice Desvallières
Musik Laurence Rosenthal
Kamera Henri Decaë
Darsteller Benedict Boniface - Alec Guinness
Marcelle Cot - Gina Lollobrigida
Henri Cot - Robert Morley
Angelique Boniface - Peggy Mount
Mr. Martin - Douglas Byng
Anniello, Hotelbesitzer - Akim Tamiroff
Inspektor - Leonard Rossiter
Georges Feydeau - Peter Glenville
Antoinette - Marie Bell
Maxime - Derek Fowldes
und andere

"Hotel Paradiso" ist eine vergnügliche Vaudeville-Komödie, deren glänzend aufgelegtes prominentes Ensemble - allen voran Alec Guinness als Möchtegern-Casanova - für turbulenten Spaß sorgt. Die Atmosphäre der "Belle Époque" im Paris um 1910 wurde reizvoll eingefangen. Das Drehbuch entstand nach einem Stück des Franzosen Georges Feydeau (1862-1921), der heute noch als unbestrittener Meister dieses Genres gilt.

Benedict Boniface wittert eine Chance, Abwechslung in seinen trüben Ehealltag an der Seite von Madame Boniface zu bringen, als er Zeuge eines Ehekrachs bei seinen Nachbarn wird. Marcelle Cot fühlt sich von Monsieur Cot vernachlässigt und Boniface ist nur zu gern bereit, sie zu trösten.

Die Gelegenheit dazu scheint momentan besonders günstig zu sein, weil Madame Boniface über Nacht bei ihrer Schwester bleiben will. Zwar schließt sie ihren Mann bei ihrer Abreise vorsorglich ein, damit er nicht über die Stränge schlagen kann, aber dieser entweicht übers Dach zu dem erhofften Schäferstündchen.

Im Hotel "Paradiso" schickt Boniface sich an, Madame Cot im Sturm zu erobern. Beide ahnen nicht, dass dort zur gleichen Stunde auch Monsieur Cot Quartier bezogen hat, um im Auftrag eines Gerichts als Experte tätig zu werden. Und nicht nur er bringt Boniface und Madame Cot in arge Bedrängnis.
   

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