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Als die Operette "Saison in Salzburg"
trotz großen Erfolges abgesetzt wird, stehen
die jungen Schauspieler Heinz Doll, Toni Mack und
Hans Stiegler auf der Straße, ein neues Engagement
ist weit und breit nicht in Sicht. Da der Mensch
aber essen und trinken muss, lassen sie sich auf
ein Experiment ein. Der Gasthof "Zum blauen
Enzian" sucht dringend einen Kellner, einen
Portier und einen Liftboy, und das Trio meldet sich
auf die Annonce. Die junge verwitwete Wirtin Theres
Stolzinger nimmt sie in ihrer Not auch ohne Referenzen.
Heinz, Toni und Hans erweisen sich bald als so perfekt
in ihren neuen "Rollen", dass Theres ihnen
Dauerstellungen anbietet. Dabei spielt der unwiderstehliche
Charme von Kellner Heinz eine nicht unbedeutende
Rolle, wie sie sich insgeheim eingesteht. Der neue
Mann gefällt ihr von Tag zu Tag mehr, die Chancen
ihres alten hartnäckigen Verehrers Dr. Erich
Elz scheinen allmählich zu schwinden, zumal
auch Heinz sich von der schönen Chefin beeindruckt
zeigt. Auch für Hans, den Liftboy, und Toni,
den Portier, scheint das Glück zu winken: das
Zimmermädchen Vroni wirft Hans verliebte Blicke
zu, die Köchin Walpurga hat für den hungrigen
Toni immer ein paar Extra-Leckerbissen parat. Doch
als Theres' bildhübsche Stieftochter Annemarie
im Gasthof auftaucht, geraten die Gefühle mächtig
durcheinander und das dreifache Happy End scheint
in weite Ferne zu rücken.
Im Mittelpunkt der musikalischen Komödie steht
der österreichische Publikumsliebling Peter
Alexander - damals im Zenit seiner Karriere als
Plattenstar, Sänger, Filmschauspieler und TV-Entertainer,
der für heftige Verwirrungen sorgt: zunächst
bei "Wirtin" Waltraut Haas, dann bei deren
"Stieftochter" Ingeborg Schöner.
Aber auch seine Kumpane Hans alias Peter Vogel und
Toni alias Gunther Philipp können sich Hoffnung
auf das Glück zu zweit machen. Unterhaltungsspezialist
Franz Josef Gottlieb (1930-2006) verfilmte die Fred-Raymond-Operette
von 1938 mit viel Schwung, unterstützt von
seinem gut aufgelegten Ensemble. Neun Jahre zuvor
war die erste, schwarz-weiße Version mit Adrian
Hoven, Johanna Matz und Gretl Schörg in den
Hauptrollen entstanden. 1966 inszenierte Wolfgang
Schleif eine TV-Adaption des populären Stoffes
mit den zündenden Melodien.
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