Saison in Salzburg

Österreichischer Spielfilm von 1961
Regie Franz Josef Gottlieb
Drehbuch Ernst Marischka und Kurt Feltz
Musik Fred Raymond, nach seiner gleichnamigen Operette
Kamera Elio Carniel
Darsteller Heinz Doll - Peter Alexander
Theres Stolzinger - Waltraut Haas
Toni Mack - Gunther Philipp
Annemarie Stolzinger - Ingeborg Schöner
Hans Stiegler - Peter Vogel
Dr. Erich Elz - Gunnar Möller
Heide Pritzwitz - Loni Heuser
Gendarmerie-Inspektor - Oskar Sima
Prof. Spindler - Richard Romanowski
Vroni, Magd - Helli Servi
und andere

Als die Operette "Saison in Salzburg" trotz großen Erfolges abgesetzt wird, stehen die jungen Schauspieler Heinz Doll, Toni Mack und Hans Stiegler auf der Straße, ein neues Engagement ist weit und breit nicht in Sicht. Da der Mensch aber essen und trinken muss, lassen sie sich auf ein Experiment ein. Der Gasthof "Zum blauen Enzian" sucht dringend einen Kellner, einen Portier und einen Liftboy, und das Trio meldet sich auf die Annonce. Die junge verwitwete Wirtin Theres Stolzinger nimmt sie in ihrer Not auch ohne Referenzen. Heinz, Toni und Hans erweisen sich bald als so perfekt in ihren neuen "Rollen", dass Theres ihnen Dauerstellungen anbietet. Dabei spielt der unwiderstehliche Charme von Kellner Heinz eine nicht unbedeutende Rolle, wie sie sich insgeheim eingesteht. Der neue Mann gefällt ihr von Tag zu Tag mehr, die Chancen ihres alten hartnäckigen Verehrers Dr. Erich Elz scheinen allmählich zu schwinden, zumal auch Heinz sich von der schönen Chefin beeindruckt zeigt. Auch für Hans, den Liftboy, und Toni, den Portier, scheint das Glück zu winken: das Zimmermädchen Vroni wirft Hans verliebte Blicke zu, die Köchin Walpurga hat für den hungrigen Toni immer ein paar Extra-Leckerbissen parat. Doch als Theres' bildhübsche Stieftochter Annemarie im Gasthof auftaucht, geraten die Gefühle mächtig durcheinander und das dreifache Happy End scheint in weite Ferne zu rücken.

Im Mittelpunkt der musikalischen Komödie steht der österreichische Publikumsliebling Peter Alexander - damals im Zenit seiner Karriere als Plattenstar, Sänger, Filmschauspieler und TV-Entertainer, der für heftige Verwirrungen sorgt: zunächst bei "Wirtin" Waltraut Haas, dann bei deren "Stieftochter" Ingeborg Schöner. Aber auch seine Kumpane Hans alias Peter Vogel und Toni alias Gunther Philipp können sich Hoffnung auf das Glück zu zweit machen. Unterhaltungsspezialist Franz Josef Gottlieb (1930-2006) verfilmte die Fred-Raymond-Operette von 1938 mit viel Schwung, unterstützt von seinem gut aufgelegten Ensemble. Neun Jahre zuvor war die erste, schwarz-weiße Version mit Adrian Hoven, Johanna Matz und Gretl Schörg in den Hauptrollen entstanden. 1966 inszenierte Wolfgang Schleif eine TV-Adaption des populären Stoffes mit den zündenden Melodien.
   

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