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Beate, eine junge Frau Mitte 20, ein schwärmerisch
versponnener Charakter, macht sich gern Hüte,
da sie ihre künstlerische Begabung als Arbeiterin
in einer Kleiderfabrik nicht anders ausleben kann.
Sie träumt von einem glücklichen Leben
ohne Zwänge und Konflikte und kommt in der
Realität gerade dadurch immer wieder in Schwierigkeiten.
Ihre Kollegen am Band halten sie für faul und
böswillig und verweigern die Zusammenarbeit
mit ihr. Der Produktionsleiter Jürgen Benda
bringt für Beates Verhalten viel Nachsicht
auf und sorgt dafür, dass sie in dem Betrieb
weiter arbeiten kann.
Sie missversteht sein Verhalten und verliebt sich
in ihn. Sie steigert sich in ihre Vorstellung derart
hinein, dass sie die Wirklichkeit nicht mehr wahrhaben
will. Als Jürgen Benda dann Beates Schwester
Gudrun heiratet, gerät sie in eine schwere
Krise. In einer Mischung aus unbewussten Rachewünschen
und Geistesabwesenheit verursacht sie beim nächtlichen
Wachdienst am Hochzeitstag ihrer Schwester dem Betrieb
einen schweren Schaden, für den sie sich vor
Gericht verantworten muss.
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