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Eine seiner schlaflosen Nächte verbringt Hauptkommissar
Jürgen Tauber wieder einmal im Büro und
baut zum Zeitvertreib Eisenbahnerhäuschen.
Da klingelt das Telefon und eine junge Frau namens
Flo klagt sich selbst an, möglicherweise einen
gewissen Will Gérard tödlich verletzt
zu haben. Als Tauber und seine Kollegin Jo Obermaier
die Wohnung der Anruferin durchsuchen, finden sie
zwar eine Blutspur, aber diese verliert sich im
Nichts. Und eine Leiche kann nicht gefunden werden.
Hat Floriane Engelhard - so der bürgerlicher
Name der Jurastudentin - alles nur erfunden? Während
Tauber sein wachsames Auge auch auf die Schönheit
von Flo richtet, entgeht dem kriminalistischen Blick
von Jo Obermaier nicht, dass in Flos Wohnung eine
Webcam über dem PC installiert ist. Im Laufe
der Recherchen stoßen Tauber und Obermaier
auf weitere Überraschungen in Flos Leben. U.a.
jobbt Floriane Engelhard nicht als Fremdenführerin
bei der Firma "Munich Travelgroup", sondern
als geheimnisvoller "Angel". Und das Verhältnis
zwischen Flo und ihrem Chef Hendrik Elling und ebenso
zur eigenen Mutter scheint jeweils mehr als kompliziert
zu sein.
Als dann der für tot gehaltene Will Gérard
wieder auftaucht, sorgt er in einer Gerichtsverhandlung
- mit Unterstützung seiner Anwältin von
Martens und dank der Aussagen der Mutter seines
Kindes, Marie Böhm, - für eine unerwartete
Wende des Falles. Staatsanwältin und Richterin
sind ratlos. Und das Urteil zieht für Tauber
und Obermaier eklatante Folgen nach sich.
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