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London 1963. Buster Edwards lebt mit seiner Frau
June und der kleinen Nicky im Londoner East End.
Mehr schlecht als recht bringt er seine Familie
mit kleinen Betrügereien über die Runden,
immer in Gefahr, die Miete nicht mehr zahlen zu
können. Die schwangere June träumt von
einem eigenen Haus. Da erzählt ihm eines Tages
sein Kumpel Bruce Reynolds von der Idee eines Überfalls
auf einen Postzug. Die Idee nimmt schnell konkrete
Gestalt an und am 8. August überfallen Bruce,
Buster und ein Dutzend andere Männer den Postzug
auf dem Weg von Glasgow nach London. Ihr Plan geht
auf und sie erbeuten 2,6 Millionen Pfund.
Die meisten der Männer werden von der Polizei
geschnappt, Buster aber kann abtauchen. Er will
nach Mexiko, wo Bruce mit seiner Frau Franny schon
wartet. Doch June, die in der Zwischenzeit ihr Kind
verloren hat, will nicht weg. Erst als sie fast
aufgespürt werden, bleibt ihr nichts anderes
übrig, als mit Buster und Nicky ins sonnige
Acapulco zu fliehen. Doch die beiden können
ihr Leben am sonnigen Strand nicht genießen,
zu sehr plagt vor allem June das Heimweh nach dem
verregneten London. 1966 kehren sie nach England
zurück, Buster hofft auf eine milde Strafe.
David Green inszenierte eine unterhaltsame Krimikomödie
rund um Ronald "Buster" Edwards, einen
der 15 Männer, die am legendären Postzug-Raub
1963 beteiligt waren. Während der Raub und
seine Details im Hintergrund bleiben, entwickelt
Green die Geschichte eines schlitzohrigen Lebenskünstlers,
den das Geld letzten Endes nicht glücklich
macht. Der echte Edwards nahm sich 1994 das Leben.
Gespielt wird der Titelheld von einem Schauspieler,
der ein großer Popsänger ist, Phil Collins.
Es ist sein beachtliches Leinwanddebüt - und
natürlich steuert er auch jede Menge berühmter
Songs bei, so sind u.a. "Loco in Acapulco"
und "Two Hearts" zu hören, letzterer
wurde für den Oscar nominiert.
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