|
Um den Liebesfrust mit ihrem langweiligen Gatten
Rainer zu kompensieren, lässt die Ex-Eisläuferin
Anna sich auf einen Seitensprung ein. Ihr Liebhaber
Lars, verheiratet mit ihrer besten Freundin Bettina,
hat keine Probleme mit einer heimlichen Affäre.
Alles könnte so unkompliziert sein, doch leider
werden die beiden Zeugen eines Mordes.
Anna ist sofort klar, dass die Polizei den Falschen
verhaftet hat, doch sie kann den Irrtum nicht aufklären,
ohne sich selbst als Ehebrecherin zu entlarven.
Als ihr Mann Rainer in seiner Funktion als Anwalt
den vermeintlichen Mörder vertritt, kommt es
zu heftigen Turbulenzen.
"Ein Liebhaber zu viel ist noch zu wenig"
ist eine vor Witz sprühende, quicklebendige
Verfilmung des gleichnamigen Bestseller-Romans von
Gaby Hauptmann ("Die Meute der Erben").
Mit augenzwinkerndem Humor und sichtlichem Spaß
am Handwerk entwirft Regisseur Wolf Gremm ("Kamikaze
1989") ein frivoles Szenario, in dem selbst
Damen fortgeschrittenen Alters sich problemlos einen
blutjungen Liebhaber gönnen und "Machos"
zu den Auslaufmodellen zählen.
Die pfiffige Komödie ist hochkarätig besetzt
mit Tina Ruland ("Frauen, die Prosecco trinken"),
Helmut Zierl ("Ein Mann steht seine Frau"),
Marijam Agischewa ("Dr. Sommerfeld - Neues
vom Bülowbogen"), Herbert Herrmann ("Ich
heirate eine Familie") und Peter Sattmann ("Wie
buchstabiert man Liebe").
|