Antea - Sklavin Roms

Italienischer Spielfilm von 1960
Regie Sergio Grieco und Franco Prosperi
Drehbuch Silvano Reina, Marco Vicario und Franco Prosperi
Musik Armando Trovatoli
Kamera Vincenzo Seratrice
Darsteller Antea - Rossana Podestà
Marcus Valerius - Guy Madison
Claudius - Giacomo Rossi Stuart
Lysircus - Mario Petri
Edbund, der Germane - Raf Baldassarre
Teod, der Britannier - Mirko Boman
Eutinius - Ignazio Leone
Manlius - Nikola Stefanini
Lucius - Djordje Nenadovic
Koris - Goffredo Unger
Alter in Lysircus' Lager - Josip Batistic
Römischer Legionär - Antonio Basile
Blonder in Lysircus' Trupp - Giancarlo Bastianoni
Römischer Legionär - Ferdinando Poggi
und andere

Im Kampf gegen die Gallier hat der römische Tribun Caius Valerius mit seinem Heer eine große Niederlage erlitten, er selbst wurde getötet. Damit sich die gallischen Stämme nicht mit den Sachsen vereinen können, schickt Cäsar Caius' Sohn Marcus in den Kampf. Mit seinen hundert Söldnern soll er die 3000 Gallier aufhalten, bis Cäsar sein Heer aufgestellt hat. Währenddessen feiern die Gallier ihren Sieg. Doch Lysircus, dem brutalen Anführer der Gallier, reicht der Erfolg nicht. Er will den Stammesältesten Marfus, der eher Frieden mit den Römern schließen will, vernichten und sich dessen Tochter Antea, eine stolze Kriegerin, Untertan machen. Bald kommt es zu ersten Gefechten zwischen Galliern und Römern. Dabei wird Antea gefangen genommen, dass sie eine Frau ist, erkennt Marcus schnell.

Als die Römer Friedensverhandlungen anbieten, ist Marfus sehr erfreut, zumal er seine Tochter in römischer Gefangenschaft weiß. Auch Lysircus will auf das Angebot eingehen - aber nur zum Schein. Er schickt Marfus vor, der beim plötzlichen Angriff der Gallier vor den Augen seiner Tochter getötet wird. Auch Marcus trifft ein Pfeil, doch dank Anteas Medizinzauber erholt er sich schnell. Antea verliebt sich in den Mann, der ganz anders als der raubeinige Lysircus ist, und auch Marcus findet Gefallen an der Gallierin. Doch aus Marcus' Erzählungen muss sie erkennen, dass sie Mitschuld am Tod seines Vaters hat, sie machte Lysircus auf den Römer aufmerksam. Nun ein Grund mehr für sie, sich auf die Seite der Römer zu stellen, die ob ihrer geringen Anzahl von Kriegern gegen Lysircus und sein Heer nur mit Strategie und List eine Chance haben.

Ein aufwändig ausgestatteter Abenteuerfilm, der seine spannende Story mit einer besonderen Liebesgeschichte vereint. Regie führte Sergio Grieco, der in den Fünfzigerjahren als Spezialist für Kostümfilme galt, die er in Italiens Filmmetropole Cinecittà realisierte.
   

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