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Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kämpft die Liga
der italienischen Adligen gegen den Einmarsch der
Armee des französischen Königs Franz I.
Zeitgleich wächst für beide Seiten die
Gefahr eines Angriffs durch die Söldnertruppen
des deutschen Kaisers Karl V. Unter den Italienern
kämpft auch Giovanni de Medici, der berühmteste
Sohn Caterina Sforzas, als furchtloser Söldnerhauptmann.
Er ist überall unter dem Namen Giovanni dalle
Bande Nere bekannt, weil seine Söldner ein
schwarzes Band als Abzeichen tragen. Keiner ist
ihm im Kampf gewachsen und das schürt den Neid
seines Mitstreiters Gaspar. Heimlich verhandelt
der mit Abgesandten Karls V. Als sich die Liga darauf
verständigt, gemeinsame Sache mit den Franzosen
gegen die Deutschen zu machen, ermordet Gaspar hinterhältig
Camillo De Sermoneta, Giovannis Vertrauten, um Streit
zu stiften.
Als Giovanni zur Vergeltung mit seinen Leuten das
Gasthaus plündert, in dem Sermoneta ermordet
wurde, trifft er auf die junge Emma Caldana. Es
ist bei beiden Liebe auf den ersten Blick - allerdings
weiß Emma nicht, dass sie dem berüchtigten
Söldnerhauptmann Giovanni de Medici gegenüber
steht, über dessen Gräultaten sie sich
sehr beklagt. Für Giovanni ist dies seine erste
Liebe und der Beginn seiner Läuterung.
Er zieht in den Kampf gegen die Franzosen, verspricht
aber Emma, dass er Caravaggio, die Stadt, in der
ihre Mutter und ihr Bruder Tomaso weilen, zu verschonen.
Giovanni gewinnt im Kampf gegen die Franzosen, doch
entgegen seinem Befehl, lässt der Intrigant
Gaspar die Stadt plündern. Auch Emmas Mutter
und ihr Bruder werden getötet. Jetzt erfährt
Emma auch, dass ihr Geliebter eben jener verruchte
Söldnerhauptmann ist. Tief enttäuscht
wendet sie sich von ihm ab. Aber das wahre Gesicht
von Gaspar hat Giovanni noch immer nicht erkannt.
Als sich die Italiener mit den Franzosen gegen die
Deutschen verbünden, plant Gaspar den endgültigen
Verrat.
Ein spannender Abenteuerfilm um Liebe und Verrat,
List und Intrigen vor historischem Hintergrund.
Sergio Grieco inszenierte ihn mit großem Aufwand
und prominenten Darstellern des italienischen Films
der 50er-Jahre, in der Hauptrolle ist Vittorio Gassman
zu sehen. Am 29. Juni 2000 verstorben, gilt er auch
heute noch als einer der ganz Großen des italienischen
Theaters und Kinos. Eigentlich wollte er Rechtsanwalt
werden; es war seine Mutter, die ihn zum Schauspielstudium
ermutigte. Sein Theaterdebüt gab er 1943, seine
erste Filmrolle spielte er an der Seite von Silvana
Mangano in "Bitterer Reis" 1948. Danach
konnte er sich vor Angeboten kaum retten, weil er
auch alles spielen konnte - vom biederen Gentleman
über den wilden Bösewicht bis zum albernen
Clown. Die Liebe zu Shelley Winters ließ ihn
1952 einen wenig erfolgreichen Ausflug nach Hollywood
machen, er ging nach Italien zurück und drehte
so erfolgreiche Komödien wie "Diebe haben's
schwer" (1958) und "Verliebt in scharfe
Kurven" (1962). In den 70er-Jahren spielte
er wieder in Amerika, u.a. in Robert Altmans "Eine
Hochzeit" (1978). Vittorio Gassman war nie
nur Schauspieler - er hatte eine eigene Theatergesellschaft,
versuchte sich als Drehbuchautor und Regisseur,
gründete Anfang der 80er eine Schauspielschule,
schrieb seine Autobiografie und übersetzte
Shakespeare-Dramen. In den letzten Jahren seines
Lebens litt er unter starken Depressionen.
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