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Die Freunde Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit
ihren Familien vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien
geflohen und leben seit mehreren Jahren in Altenburg.
Sie führen als geduldete Flüchtlinge zwischen
zwei Kulturen ein Leben auf Abruf. Gemeinsam trainieren
die Jungs für einen großen Breakdance-Tanzwettbewerb,
als sie die Nachricht erreicht, dass Adil ausgewiesen
werden soll. Idris hat die Idee, seinem Freund zur
Erinnerung einen Videofilm zu drehen. Damit der
Film gelingt, greift Idris zunehmend in den Alltag
seines Freundes ein. Schwierig wird das im Falle
der hübschen Lisa, in die Adil schon lange
verliebt ist. Bei seinem Versuch, Adil und Lisa
zusammenzubringen, verliebt sich Idris selbst in
das Mädchen und gefährdet dadurch alles:
sein Videoprojekt, den Breakdance-Wettbewerb, für
den sie so lange trainiert haben und vor allem seine
Freundschaft zu Adil.
Für die Musik und den Soundtrack konnten Stars
der Szene wie Kool Savas mit seiner Optik Crew,
DJ Mesia und Roots Manuva gewonnen werden. Als Choreograf
für die Tanzszenen des Films arbeiteten Jerome
Granzow und seine K.O.-Crew. "Adil geht"
von Esther Gronenborn erhielt auf dem Filmfestival
Max Ophüls eine lobende Erwähnung und
wurde beim 15. FilmKunstFest Schwerin mit dem Hauptpreis
ausgezeichnet.
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