Adil geht

Deutscher Spielfilm von 2004
Regie Esther Gronenborn
Drehbuch Martin Maurer
Musik Kirsten Sohrauer
Kamera Christoph Valentien
Darsteller Adil - Ali Biryar
Elvis - Semsedin Berisha
Idris - Ahmedin Camdzic
Jonni - Benjamin Berisha
Lisa - Sabine Krause
Momo - Leonie Fromme

Die Freunde Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit ihren Familien vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien geflohen und leben seit mehreren Jahren in Altenburg. Sie führen als geduldete Flüchtlinge zwischen zwei Kulturen ein Leben auf Abruf. Gemeinsam trainieren die Jungs für einen großen Breakdance-Tanzwettbewerb, als sie die Nachricht erreicht, dass Adil ausgewiesen werden soll. Idris hat die Idee, seinem Freund zur Erinnerung einen Videofilm zu drehen. Damit der Film gelingt, greift Idris zunehmend in den Alltag seines Freundes ein. Schwierig wird das im Falle der hübschen Lisa, in die Adil schon lange verliebt ist. Bei seinem Versuch, Adil und Lisa zusammenzubringen, verliebt sich Idris selbst in das Mädchen und gefährdet dadurch alles: sein Videoprojekt, den Breakdance-Wettbewerb, für den sie so lange trainiert haben und vor allem seine Freundschaft zu Adil.

Für die Musik und den Soundtrack konnten Stars der Szene wie Kool Savas mit seiner Optik Crew, DJ Mesia und Roots Manuva gewonnen werden. Als Choreograf für die Tanzszenen des Films arbeiteten Jerome Granzow und seine K.O.-Crew. "Adil geht" von Esther Gronenborn erhielt auf dem Filmfestival Max Ophüls eine lobende Erwähnung und wurde beim 15. FilmKunstFest Schwerin mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.
   

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