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Es war einmal ein ganz gewöhnliches Stück
Brennholz, das Meister Antonio, Kirsche genannt,
entdeckt. Doch es ist gar nicht so gewöhnlich,
denn es spricht zu ihm. So schenkt er es schnell
Meister Geppetto, der bei ihm vorbeikommt, um nach
einem Stück Holz für eine Marionette zu
bitten. Der Holzschnitzer beginnt sogleich mit dem
Schnitzen der Puppe, die er auf den Namen Pinocchio
tauft. Doch zu Geppettos großem Erstaunen
beginnt Pinocchio zu sprechen und zu laufen. Fröhlich
läuft er auf die Straße und sorgt für
Aufruhr, was Geppetto eine Nacht im Gefängnis
einbringt und Pinocchio Hunger und verbrannte Füße.
Reumütig verspricht er, fleißig zur Schule
zu gehen. Geppetto verkauft dafür trotz eisiger
Kälte seine einzige Jacke, um ihm eine Fibel
zu kaufen. Doch die Ablenkung auf dem Schulweg ist
für den neugierigen Wicht zu groß. Pinocchio
zieht es ins Marionettentheater von Schauspieldirektor
Feuerfresser, dessen Vorführung er durcheinanderbringt.
Deshalb will ihn Feuerfresser erst als Brennholz
verwenden, schenkt ihm dann aber doch fünf
Golddukaten für seinen armen kranken Vater
Geppetto.
Freudig macht sich Pinocchio auf den Heimweg, doch
Fuchs und Kater, denen er leichtsinnigerweise von
seinem Gold erzählt, gelingt es, ihn in einen
Gasthof zu locken und ihm die Mär vom Wunderfeld
zu erzählen, wo er seine Dukaten vergraben
soll, die sich dann von selbst vermehren. Kurze
Zeit später versuchen die beiden als Räuber
verkleidet, ihn zu bestehlen. Da es ihnen nicht
gelingt, hängen sie ihn am Ast einer Eiche
auf. Von dort rettet ihn glücklicherweise die
"gute Fee" und pflegt ihn gesund. Doch
kuriert von seiner Leichtgläubigkeit und Abenteuerlust
ist Pinocchio immer noch nicht. Obwohl ihm die Fee
verspricht, aus ihm einen "richtigen"
Jungen zu machen, kann ihn sein Freund "Kerzendocht"
überreden, mit ihm ins Spielzeugland zu gehen.
Fünf Monate vergnügen sich die beiden
dort, dann wachsen ihnen Eselsohren, bevor sie ganz
in Esel verwandelt werden. Pinocchio wird an einen
Zirkus verkauft, doch die gute Fee verwandelt ihn
zurück. Nun will er endgültig zu seinem
Vater zurück, doch vorher landet er noch in
einem Walfischbauch, wo er wundersamerweise auch
seinen Vater wiedertrifft.
Eine liebenswerte und humorvolle Verfilmung des
ebenso erbaulichen wie faszinierenden Kinderbuches
von Carlo Collodi (1826 - 1890), das bisher ein
Dutzend Mal auf die Kinoleinwand gebannt wurde.
Gianni Guardones Version von 1947 ist die dritte
Verfilmung.
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